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Pressemitteilungen

18.05.2017 - Stellungnahme zum Gesundheitsreformumsetzungsgesetz 2017 - Pressekonferenz

Am 18. Mai 2017 lud das Institut für höhere Studien gemeinsam mit dem OEFOP, der Abteilung für Allgemein- und Familienmedizin an der Medizinischen Universität Wien, der JAMÖ (Junge Allgemeinmedizin Österreich) und dem Institut für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung der Medizinischen Universität Graz zu einem Pressegespräch anlässlich der bald auslaufenden Begutachtungsfrist für das Gesetz zur Gesundheitsreform.

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Artikel zur Pressekonferenz in Zeitschrift „derStandard“ 18.05.2017

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31.03.2017 - Österreichs Primärversorgung am Scheideweg

Österreichs Primärversorgung am Scheideweg

Die nächsten Jahre werden darüber entscheiden ob sich die Primärversorgung in Österreich im europäischen Spitzen- oder Schlussfeld positioniert. Die Gesundheitspolitik versucht derzeit die Weichen in Richtung eines modernen Versorgungsystems zu stellen. So skizzieren der neue Entwurf des Gesetzes zur Primärversorgung und der geplante Österreichische Strukturplan Gesundheit eine Primärversorgung auf dem höchsten internationalen Niveau.

Erste Modellprojekte wie das Primärversorgungszentrum in Enns / Oberösterreich zeigen, dass sowohl die Bevölkerung als auch die beteiligten Gesundheitsberufe diese neue Versorgungsform  begrüßen. Persönliche Betreuung, längere Öffnungszeiten, ein erweitertes Leistungsspektrum, kaum Wartezeiten auf der Seite der Patientinnen und Patienten und flexible Dienstzeiten, mehr Zeit für Gespräche und hohe Arbeitszufriedenheit auf der Seite der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Befürchtungen, dass es zu einem Ausverkauf der Medizin kommt haben sich dort nicht bewahrheitet, denn das Zentrum wird zu 100 Prozent von den dort arbeitenden Hausärztinnen und Hausärzten betrieben. Alle Patientinnen und Patienten behalten ihre Hausärztin/ihren Hausarzt und durch das erweiterte Leistungsspektrum kommt es zu einer deutlichen Stärkung der wohnortnahen Versorgung. Dieser Aspekt ist vor allem für die ländlichen Regionen Österreichs wichtig, wo es immer schwieriger wird die Gesundheitsversorgung aufrechtzuerhalten. Viele Hausärztinnen und Hausärzte gehen in Pension ohne dass die Nachfolge gesichert ist. Damit gerät aber auch die Versorgung einer immer älter werdenden Bevölkerung in Gefahr.

International geht der Trend eindeutig in Richtung einer wohnortnahen Versorgung durch ein eng zusammenarbeitendes Team von Gesundheitsberufen. Viele Studien weisen darauf hin, dass dies zu einem besseren Gesundheitszustand der Bevölkerung, einer höheren Versorgungsqualität und einer Reduktion gesundheitlicher Ungleichheiten führt. Deshalb sind nun die politischen Institutionen gefordert die Reform der österreichischen Primärversorgung zügig umzusetzen. Neben der Einrichtung weiterer Primärversorgungszentren sollte der Fokus auch auf die bessere Vernetzung bestehender Einzelordinationen gerichtet sein. Das Österreichische Forum Primärversorgung unterstützt diese Entwicklung zur Stärkung der Primärversorgung aktiv. Es vernetzt und aktiviert interessierte und beteiligte Personen und informiert über das Thema damit sich das österreichische Primärversorgungssystem in Zukunft im europäischen Spitzenfeld positioniert.

Am 7. und 8. April 2017 veranstaltet das Forum gemeinsam mit dem Institut für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung der Medizinischen Universität Graz das Symposium  „Interprofessionalität in der Primärversorgung“ zu dem rund 300 Gäste aus allen Gesundheitsberufen erwartet werden.

Nähere Informationen finden Sie unter http://allgemeinmedizin.medunigraz.at/symposium-2017/

Nähere Informationen finden Sie unter http://primaerversorgung.org/wp-content/uploads/2017/04/Neue_Wege_in_der_Prim__rversorgung.pdf/

Kontakt:
Priv.-Doz. Dr. Stefan Korsatko, 1.Bundessprecher
Mag. (FH) Susanna Finker, 2.Bundessprecherin
Österreichisches Forum Primärversorgung
office@primaerversorgung.org
0699/11357900

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25.10.2016 - Österreichisches Forum Primärversorgung im Gesundheitswesen gegründet

Primärversorgung verbessern, Diskussion fördern:
„Österreichisches Forum Primärversorgung im Gesundheitswesen“ gegründet

Auf Österreichs PatientInnen kommen Änderungen in der gesundheitlichen Versorgung zu. Die gesundheitliche Primärversorgung wird derzeit im Wesentlichen über die niedergelassenen AllgemeinmedizinerInnen, also die HausärztInnen, und andere nicht-ärztliche Gesundheitsberufe geleistet. Das Gesundheits-Zielsteuerungsgesetz sieht vor, dass diese Versorgung nach internationalem Vorbild gestärkt wird. Hierzu gehören ein deutlich erweitertes Leistungsspektrum, Stärkung der Prävention und Gesundheitsförderung und allen voran ein verbesserter Zugang und eine engere Zusammenarbeit der einzelnen Gesundheitsberufe. HausärztInnen und andere Gesundheitsberufe sollen so zukünftig auch in Primärversorgungszentren oder -netzwerken tätig sein. Einige wenige Zentren gibt es bereits, andere sind derzeit in Planung oder Bau.

„Der Patient/die Patientin profitiert in einem solchen Versorgungszentrum u.a. von längeren Öffnungszeiten, dem erweiterten Leistungsangebot und der Tatsache medizinische Versorgung zu erhalten auch wenn der eigene Hausarzt bzw. die eigene Hausärztin gerade nicht am Zentrum anwesend ist. Die schnellere, direktere Einbindung anderer Gesundheitsberufe in einem Team wirkt sich ebenfalls positiv auf die PatientInnen aus. Alles rund um die Gesundheit findet man dann an einem Ort“ erläutert Dr. Stefan Korsatko, 1. Bundessprecher des Österreichischen Forums Primärversorgung im Gesundheitswesen, kurz: OEFOP.

Die Vereinsgründung des OEFOP fand im September 2016 nach intensiver Vorarbeit statt. Das OEFOP ist eine Plattform zur Vernetzung aller an der Primärversorgung beteiligten AkteurInnen, mit dem Ziel die Primärversorgung im österreichischen Gesundheitssystem zu verbessern. Mit ihren Veranstaltungen informiert sie zum Thema und bietet einen Rahmen für den fachlichen Austausch zwischen den Gesundheitsberufen, politischen EntscheidungsträgerInnen und der interessierten Öffentlichkeit.

„Es ist uns ein großes Anliegen, von Anfang an alle wichtigen Berufsgruppen, aber auch andere Interessierte – allen voran die PatientInnen – in die Weiterentwicklung unseres Gesundheitssystems mit einzubinden. Rund um diese Neuerungen gibt es jede Menge Gesprächsbedarf – diesem möchten wir mit unseren Aktivitäten einen Raum geben!“ erklärt die 2. Bundessprecherin, Mag. (FH) Susanna Finker, Sinn und Zweck der Vereinsgründung.

Kontakt und Rückfragen an:
Österreichisches Forum Primärversorgung im Gesundheitswesen
Dr. Stefan Korsatko, 1. Bundessprecher
Mag. (FH) Susanna Finker, 2. Bundessprecherin
office@primaerversorgung.org

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