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2018

Austria Health System Review (HiT) (2018)

Report

On the occasion of Austria’s EU Presidency, the European Observatory on Health Systems and Policies has released a new (HiT) health system review. It highlights reforms that aim to improve governance, increase healthy life expectancy and improve quality and efficiency of service delivery

Autoren: WHO Regional Office for Europe
Erscheinungsdatum: 2018
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Routine primary care data for scientific research, quality of care programs and educational purposes: the Julius General Practitioners’ Network (JGPN)

Artikel

Background: General Practitioners (GPs) in the Netherlands routinely register all patient contacts electronically. These records include longitudinally gathered clinical information of the patient contacts in coded data and free text.

Methods: Diagnoses are coded according to the International Coding of Primary Care (ICPC). Drug prescriptions are labelled with the Anatomical Therapeutic Chemical Classification (ATC), and letters of hospital specialists and paramedic health care professionals are linked or directly incorporated in the electronic medical files. A network of a large group of GPs collecting routine care data on an ongoing basis can be used for answering various research questions.

Autoren: Smeets, HM; Kortekaas, MF; Rutten, FH; et al.
Erscheinungsdatum: 2018
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Evaluierung des Gesundheitszentrums Mariazell in Hinblick auf die Umsetzung des Primärversorgungsgesetzes 2017

Masterarbeit

Problemstellung: Im Zuge der Gesundheitsreform 2013 wurde eine Umgestaltung der österreichischen Primärversorgung nach internationalem Vorbild beschlossen, in dem die österreichweite Verfügbarkeit multiprofessioneller und interdisziplinärer Primärversorgungseinheiten als primäres Ziel gesetzlich definiert wurde. Mit Oktober 2016 ging das Gesundheitszentrum Mariazell als eines der ersten Umsetzungsprojekte für die Neue Primärversorgung am zuletzt nur noch ambulant geführten LKH Mariazell in Betrieb. In dieser Masterarbeit soll analysiert werden, inwieweit das 2017 in Kraft getretene Primärversorgungsgesetz und weitere Konzepte zur Neuen Primärversorgung im Gesundheitszentrum Mariazell Anwendung finden. Einen weiteren Untersuchungsgegenstand stellt die interdisziplinäre und multiprofessionelle Zusammenarbeit zwischen zentrumsinternen und zentrumsexternen GesundheitsdiensteanbieterInnen dar.

Methodik: Der theoretische Teil dieser Masterarbeit zu den Themengebieten Neue Primärversorgung, entsprechende Konzepte, Gesetze und Pilotprojekte sowie Gesundheits- und Primärversorgung österreichweit und in Mariazell wurden mittels Literaturrecherche erhoben. Für den empirischen Forschungsteil wurden eine Dokumentenanalyse dieser Gesetze und Konzepte sowie ein Experteninterview mit dreizehn ExpertInnen österreichischer Gesundheitsorganisationen und der Mariazeller Primärversorgung durchgeführt.

Autoren: Peißl, L.
Erscheinungsdatum: 2018

A year of integrated care systems - Reviewing the journey so far

The aim of this study was to understand how ICSs are developing and identify emerging lessons for local systems and national policy-makers. We conducted interviews with 72 NHS and local government leaders and other stakeholders to examine progress in eight of the first ICSs:

Autoren: The Kings Fund
Erscheinungsdatum: 2018
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A Scoping Review of Facilitators of Multi-Professional Collaboration in Primary Care

Artikel

Introduction: Multi-professional collaboration (MPC) is essential for the delivery of effective and comprehensive care services. As in other European countries, primary care in Norway is challenged by altered patient values and the increased expectations of health administrations to participate in team-based care. This scoping review reports on the organisational, processual, relational and contextual facilitators of collaboration between general practitioners (GP) and other healthcare professionals (HCPs) in primary care.

Methods: A systematic search in specialist and Scandinavian databases retrieved 707 citations. Following the inclusion criteria, nineteen studies were considered eligible and examined according to Arksey and O’Malley’s methodological framework for scoping reviews. The retrieved literature was analysed employing a content analysis approach. A group of stakeholders commented on study findings to enhance study validity.

Autoren: Sørensen, M; Stenberg, U; Garnweidner-Holme, L.
Erscheinungsdatum: 2018
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Soziale Arbeit als Gesundheitsberuf

Artikel

Autoren: Redelsteiner, C.
Erscheinungsdatum: 2018

Analyse der aktuellen Umsetzung einer einheitlichen Diagnosen- und Leistungserfassung mittels ICPC-2 in Österreich

Masterarbeit

Bis Mitte 2017 wurden nur Dokumentationen und Codierungen fur Abrechnungszwecke
im niedergelassenen Bereich in  Osterreich herangezogen. Aus diesem Grund waren keine
nationalen sowie regionalen epidemiologischen Auswertungen von Patientinnen- und
Patientendaten moglich. Dadurch bedarf es in  Osterreich des Einsatzes einer einheitlichen
Diagnosen- und Leistungserfassung nicht nur fur Abrechnungszwecke sondern auch
fur Erhebungen von Statistiken im niedergelassenen Bereich. Der internationale Vergleich
legt den Schluss nahe, dass ICPC-2 dafur prinzipiell geeignet ist.
Die vorliegende Arbeit beschaftigt sich mit dem Sachstand des Einsatzes der ICPC-2
Codierung in  Osterreich. Zu diesem Zweck wurde eine Literaturrecherche uber den internationalen
Einsatz von ICPC-2 sowie innerhalb der bestehenden Gesundheitseinrichtungen
im niedergelassenen Bereich eine Umfrage durchgefuhrt. Die ausgewählten Gesundheitseinrichtungen verfügen uber eine Mitgliedschaft im  Osterreichischen Forum für
Primarversorgung im Gesundheitswesen (OEFOP).

Autoren: Kraussler, T.
Erscheinungsdatum: 2018

Kritische Betrachtung des Einsatzes der ICPC-2 Codierung in der Primärversorgung

Masterarbeit

Das Ziel dieser Arbeit ist es, den IST Stand des Einsatzes der ICPC-2 Codierung in
 Osterreich zu erheben. Dazu wurden vier Experteninterviews auf Grundlage eines vorab
entworfenen Fragebogens durchgefuhrt. Die Fragen sind explizit auf den praktischen
Einsatz der ICPC-2 ausgerichtet. Auf Basis dieser Interviews, zwei weiteren Studien und
des im Zuge der Recherchen erworbenen Wissens, wurde eine Analyse der Starken und
Schwachen erstellt. Diese ermoglicht es, die bisher erfassten Starken und Schwachen der
ICPC-2 Codierung aufzuzeigen, um eine Empfehlung fur die Praxis abzugeben.
Zur Einfuhrung in die Thematik der Codierung im Gesundheitswesen wurde vorab die
Rolle der Primarversorgung in  Osterreich de niert, da ICPC-2 speziell dafur entwickelt
wurde. Weiters wurde generell auf die Bedeutung der Dokumentation und Codierung im
Gesundheitswesen eingegangen.

Autoren: Kahr, K.
Erscheinungsdatum: 2018

Why strengthening primary health care is essential to achieving universal health coverage

Artikel

The aims of primary health care overlap with those of universal health coverage, which aims to ensure access to essential health services and safe, effective and affordable essential medicines and vaccines for all people.

Autoren: van Wheel, C; Kidd, MR.
Erscheinungsdatum: 2018
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The Complexity, Diversity, and Science of Primary Care Teams

Artikel

This article examines the past, present and future of primary care and teamwork. It begins with a definition and description of primary care–its uniqueness, diversity and complexity, including the historical role of teams within primary care. The article then reviews the emergence of innovative primary care teams, including those grounded in new processes such as the Patient-Centered Medical Home and interprofessional teams that include new types of health professionals, particularly psychologists and other integrated behavioral health clinicians. The article describes key factors that support or hinder primary care teamwork, as well as evidence of the impact of these team-based models on patient outcomes, costs, and team members. It also discusses the role of primary care teams within multiteam systems (or ‘teams of teams’), which are organized around the needs of patients and families, and the unique challenges these systems pose to coordinating care. The article concludes with recommendations for advancing teams in primary care, including changes in payment, descriptions of team competencies, models for primary care team training, and research necessary to inform the gaps in scientific knowledge.

Autoren: Fiscella, K; McDaniel, SH.
Erscheinungsdatum: 2018
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Qualität in Arztpraxen Ärztliche Qualitätssicherung im niedergelassenen Bereich

Endbericht

Der vorliegende Projektbericht widmet sich daher der Frage, welche Maßnahmen von öffentlicher Hand durchgeführt werden bzw. vorgeschrieben sind, um die ärztliche Qualität im niedergelassenen Bereich sicherzustellen. Hierzu soll ein Vergleich mit einigen europäischen Ländern angestellt und in einen Kontext zum österreichweiten Modell gesetzt werden.

Autoren: Czypionka, T; Fößleitner, S; Six, E.
Erscheinungsdatum: 2018
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Outcome-Messung im Gesundheitswesen

Baselinebericht

Das im Rahmen der Zielsteuerung-Gesundheit erstellte Mess- und Vergleichskonzept zielt darauf ab, anhand einer systematischen Ergebnisdarstellung von Kennzahlen, Aussagen zur Performance des Gesundheitssystems zu treffen. Handlungsfelder, die vertiefender Analysen bedürfen, sollen anhand der Ergebnisse identifiziert und gezielte Priorisierungen sowie informierte Entscheidungsfindungen im Gesundheitswesen unterstützt werden. Dazu wurde in einem ersten Schritt ein Outcome-Framework entwickelt, das in Summe sieben Outcome-Ziele entlang der Funktionsbereiche eines modernen Gesundheitssystems definiert und derzeit 38 Indikatoren bzw. Indikatoren-Gruppen vorsieht. Die Ziele leiten sich aus den ergebnisbezogenen Zielsetzungen der Zielsteuerung-Gesundheit ab.

Autoren: Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz
Erscheinungsdatum: 2018
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Exploring the collaboration between formal and informal care from the professional perspective

Artikel

In Dutch policy and at the societal level, informal caregivers are ideally seen as essential team members when creating, together with professionals, co-ordinated support plans for the persons for whom they care. However, collaboration between professionals and informal caregivers is not always effective. This can be explained by the observation that caregivers and professionals have diverse backgrounds and frames of reference regarding providing care. This thematic synthesis sought to examine and understand how professionals experience collaboration with informal caregivers to strengthen the care triad.

Autoren: Hengelaar, AH; et al.
Erscheinungsdatum: 2018
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Advanced Primary Care: A Key Contributor to Successful ACOs

Review

Two recent delivery and payment innovations—the patient-centered medical home (PCMH) and accountable care organizations (ACOs)—each promise to help achieve the Triple Aim of improved population health, lower costs, and better patient experiences in health care. Though some early proponents imagined the medical home model nested within a broader medical neighborhood and facilitated through ACOs, these two innovations were birthed via separate movements and tested in public and private pilots in relative isolation over approximately the last decade.

Autoren: Jabbarpour, Y; et al.
Erscheinungsdatum: 2018
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Transforming primary care: scoping review of research and practice

Artikel

Purpose – The purpose of this paper is to reflect on research evidence and practice experience of
transforming primary care to a more integrated and holistic model.
Design/methodology/approach – It is based on a scoping review which has been guided by primary care stakeholders and synthesises research evidence and practice experience from ten international case studies.

Autoren: Miller, R; Weir, C; Gulati, S.
Erscheinungsdatum: 2018
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Task shifting from physicians to nurses in primary care in 39 countries: a cross-country comparative study

Artikel

Primary care is in short supply in many countries. Task shifting from physicians to nurses is one
strategy to improve access, but international research is scarce. We analysed the extent of task shifting in primary care and policy reforms in 39 countries.

Autoren: Maier, CB; Aiken, LH.
Erscheinungsdatum: 2018
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Gesundheitsfördernde Primärversorgung?

Artikel

Dreißig Jahre nach der Verabschiedung der Ottawa-Charta soll auf Basis des Primärversorgungsgesetzes Gesundheitsförderung Einzug in die österreichische Primärversorgung halten. Aber was kann und soll Gesundheitsförderung in der Primärversorgung bedeuten und umfassen?

Autoren: Rojatz, D; Novak, P.
Erscheinungsdatum: 2018
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Nurses as substitutes for doctors in primary care - Cochrane Review

Cochrane Review

Current and expected problems such as ageing, increased prevalence of chronic conditions and multi-morbidity, increased emphasis on healthy lifestyle and prevention, and substitution for care from hospitals by care provided in the community encourage countries worldwide to develop new models of primary care delivery. Owing to the fact that many tasks do not necessarily require the knowledge and skills of a doctor, interest in using nurses to expand the capacity of the primary care workforce is increasing. Substitution of nurses for doctors is one strategy used to improve access, efficiency, and quality of care. This is the first update of the Cochrane review published in 2005.

Autoren: Laurant, M; et al.
Erscheinungsdatum: 2018
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Praxisleitfaden: Hospizkultur und Palliative Care in der Grundversorgung.

Leitfaden

Mit der Zustimmung des Nationalrates zu den 51 Empfehlungen der parlamentarischen Enquete-Kommission „Würde am Ende des Lebens“ hat die Hospiz- und Palliative-Care-Bewegung entscheidende Anerkennung erfahren. Definiertes Ziel ist der Ausbau der spezialisierten Hospiz- und Palliativversorgung nach einem verbindlichen Stufenplan bis zum Jahre 2020 und die Integration von Hospiz- und Palliative Care in die Grundversorgung. Neben Krankenhaus, Langzeitpflege-Einrichtung und mobilen Diensten sind dabei die Betreuung im häuslichen Bereich und eine vereinfachte und reibungslose Zusammenarbeit zwischen Patient/Patientin, Hausarzt/Hausärztin, Angehörigen, Krankenkasse und Hospiz- und Palliativdiensten ein Gebot der Stunde. Diesem Ziel folgend hat die Bundesgesundheitsagentur der GÖG den Auftrag zur Erstellung eines Praxisleitfadens „Hospizkultur und Palliative-Care für Erwachsene in der Grundversorgung“ erteilt. Diesen erarbeiteten annähernd 80 Expertinnen und Experten. Der Leitfaden versteht sich als Wegweiser und Hilfestellung für Hospiz- und Palliative Care in der Grundversorgung und will die in diesem Bereich Tätigen zur Reflexion motivieren und ihnen in der täglichen Praxis Sicherheit geben. Zielgruppe des Praxisleitfadens sind die Berufsgruppen in der Grundversorgung, die den Großteil der Patientinnen und Patienten mit Palliative-Care-Bedarf behandeln, pflegen und betreuen. Zielgruppe sind aber auch jene, die für Koordination und Entlassungsmanagement verantwortlich sind. Die Intention des Leitfadens ist, die Kompetenz aller Beteiligten zu stärken und die Qualität der Hospiz- und Palliativversorgung zu sichern und weiterzuentwickeln.

Autoren: Schleicher, Barbara; Pochobradsky, Elisabeth; Rottenhofer, Ingrid.
Erscheinungsdatum: 2018
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Die Stärkung der Primärversorgung in Österreich – ein erster Zwischenstand

Artikel

Vor fünf Jahren erweckte die Arbeit The strength of primary care in Europe von Dionne Kringos in Österreich großes Aufsehen, da plötzlich transparent wurde, dass das österreichische System der Primärversorgung im europäischen Vergleich rot eingefärbt war und zu den schwächsten gehörte. Nicht zuletzt diese Publikation gab den Anstoß zum Umdenken. In der damals begonnenen Gesundheitsreform nahm das Thema Primärversorgung einen prominenten Platz ein und die österreichische Gesundheitspolitik hat sich des Themas seitdem intensiv angenommen. Der vorliegende Beitrag widmet sich den politischen Schritten zur Stärkung der Primärversorgung. Zunächst werden die Erkenntnisse zur österreichischen
Primärversorgung anhand einer Literaturanalyse kursorisch dargestellt und auf Basis
dieses Problemabrisses die bisherigen Reformschritte zur Stärkung der Primärversorgung in
Österreich vorgestellt.

Autoren: Fischer, T; Schauppenlehner, M.
Erscheinungsdatum: 2018
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Die Rolle der Diplomierten Gesundheits- und Krankenpflege in den österreichischen Primärversorgungszentren – Aufgaben und Chancen einer jungen Profession

Bachelorarbeit

Im Juni 2014 wurde im Rahmen der Bundeszielsteuerungskommission das österreichische Konzept der Primärversorgung beschlossen. Den Schwerpunkt stellt dabei eine patientenzentrierte Gesundheitsversorgung durch eine multidisziplinäre Zusammenarbeit dar (BMGF, 2015). Das Team eines Primärversorgungszentrums besteht aus zumindest einem Allgemeinmediziner, einem Ordinationsassistenten und einer Diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegeperson (PrimVG §2 Absatz 2). Somit ergeben sich für Pflegepersonen, als verpflichtender Bestandteil des Kernteams, neue berufliche Chancen. Primärversorgungszentren stellen daher ein neues Arbeitsgebiet für Berufsangehörige der Gesundheits- und Krankenpflege dar. Dahingehend ist es Ziel dieser Arbeit, die Aufgaben, die eine Diplomierte Pflegeperson in einem Primärversorgungszentrum übernimmt, zu identifizieren. Neben den pflegerischen Kernkompetenzen sowie den Tätigkeiten aus dem Kompetenzbereich der medizinischen Diagnostik und Therapie wurden auch Maßnahmen und Projekte in Bezug auf die Gesundheitsförderung von Klienten eruiert.

Autoren: Suppan, L.
Erscheinungsdatum: 2018

Strength of primary care service delivery: a comparative study of European countries, Australia, New Zealand, and Canada

Artikel

Aim: We sought to examine strength of primary care service delivery as measured by
selected process indicators by general practitioners from 31 European countries plus
Australia, Canada, and New Zealand. We explored the relation between strength of
service delivery and healthcare expenditures.
Background: The strength of a country’s primary care is determined by the degree of development of a combination of core primary care dimensions in the context of its healthcare system. This study analyses the strength of service delivery in primary care as measured through process indicators in 31 European countries plus Australia, New Zealand, and Canada.

Autoren: Pavlic, DR; Sever, M; Klemenc-Ketiš, Z; Švab, I; et al
Erscheinungsdatum: 2018
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Frailty assessment in primary health care and its association with unplanned secondary care use: a rapid review

Artikel

Background: The growing frail, older population is increasing pressure on hospital services. This is directing the attention of clinical commissioning groups towards more comprehensive approaches to managing frailty in the primary healthcare environment.
Aim: To review the literature on whether assessment of frailty in primary health care leads to a
reduction in unplanned secondary care use.

Autoren: Davies, BR; Baxter, H; Rooney, J; et al.
Erscheinungsdatum: 2018
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Factors associated with health literacy in multimorbid patients in primary care: a cross-sectional study in Switzerland

Artikel

Objective: To identify factors associated with health literacy in multimorbid patients.
Design: A nationwide cross-sectional study in Switzerland. Univariate and multivariate linear regressions were calculated to identify variables associated with health literacy. A multiple imputation approach was used to deal with missing values.

Autoren: N’Goran, AA; Pasquier, J; Deruaz-Luyet, A; et al
Erscheinungsdatum: 2018
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Tools and Methodologies for Assessing the Performance of Primary Care - Fact Sheet

Fact Sheet

Autoren: European Commission
Erscheinungsdatum: 2018
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Tools and Methodologies for Assessing the Performance of Primary Care

Report

The report "Tools and methodologies for assessing the performance of primary care”
starts with a definition of the role and goals of primary care, based on previous opinions
by the Expert Panel on effective ways of investing in Health. From the primary care definition formulated in 2014, 8 domains and dimensions of primary care can be defined. Additionally, the domains of primary care organisation and human resources are added, so that 10 dimensions are eventually identified. This opinion uses the adapted framework of structure, process and outcome as developed by Donabedian.
Starting from the question

Autoren: European Commission
Erscheinungsdatum: 2018
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Primärversorgung neu - Umsetzung in Österreich und anderen Ländern

Vortrag

Vortrag im Rahmen der Tagung "Primärversorgung neu: Pilotprojekte umsetzen" im Schloss Ennsegg / Enns von 26. bis 27. Jänner 2018

Autoren: Hoffmann, K.
Erscheinungsdatum: 2018
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The benefits of co-location in primary care practices: the perspectives of general practitioners and patients in 34 countries

Artikel

Background: There is no clear evidence as to whether the co-location of primary care professionals in the same facility positively influences their way of working and the quality of healthcare as perceived by patients. The aim of this study was to identify the relationships between general practitioner (GP) co-location with other GPs and/or other professionals and the GP outcomes and patients’ experiences.
Methods: We wanted to test whether GP co-location is related to a broader range of services provided, the use of clinical governance tools and inter-professional collaboration, and whether the patients of co-located GPs perceive a better quality of care in terms of accessibility, comprehensiveness and continuity of care with their GPs. The source of data was the QUALICOPC study (Quality and Costs of Primary Care in Europe), which involved surveys of GPs and their patients in 34 countries, mostly in Europe. In order to study the relationships between GP co-location and both GPs’ outcomes and patients’ experience, multilevel linear
regression analysis was carried out.

Autoren: Bonciani, M; Schäfer, W; Barsanti, S; Heinemann, S; Groenewegen, PP.
Erscheinungsdatum: 2018
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2017

Gesundheitsstörungen und Fälleverteilung in zwei allgemeinmedizinischen Praxen unter demAspekt unterschiedlichen Kodierens

Artikel

In allgemeinmedizinischen Praxen wird der Großteil aller Gesundheitsstörungen behandelt. Daraus lässt sich allein quantitativ die Bedeutung der primärärztlichen Versorgung erkennen. Detaillierte, fünf Jahre umfassende Fälle-Erhebungen in zwei Landpraxen geben einen Einblick in den Praxisalltag. Bei dieser Jahresprävalenz-Zählung wurden im gesamten Erhebungszeitraum 24.541, bzw. 32.605 Beratungsergebnisse bei einer durchschnittlichen Praxispopulation von 1500, bzw. 1700 Personen registriert. Die Häufigkeiten der über 500 verschiedenen Gesundheitsstörungen zeigen eine typische Pareto-Verteilung. Die Fälleverteilung charakterisiert das Fach Allgemeinmedizin und bestimmt wesentlich das Vorgehen in der Praxis. Defizite in der gemeinsamen Fachsprache, und zwar hinsichtlich der Benennung von Gesundheitsstörungen, werden beim Vergleich der Praxen erkennbar. Eine Problematik, deren Auswirkung auf die ärztliche Versorgung, die Ausbildung und die Forschung weiter untersucht werden sollte.

Autoren: Fink, W; Kasper, O; Kaminski, G.
Erscheinungsdatum: 2017
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Factsheet zur Neuen Primärversorgung

Factsheet

Factsheet zur Neuen Primärversorgung des Bundesministeriums für Gesundheit

Autoren: BMGF
Erscheinungsdatum: 2017
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Reform der Primärversorgung in Österreich

Artikel

Die österreichische Bundes-Zielsteuerungskommission (BZK) beschloss im Jahr 2014
ein Konzept zur Reform des Primärversorgungssystems. Dadurch soll vor allem die Allgemeinmedizin gestärkt werden. Ziel der vorliegenden Studie war es, die bestehenden Formen der Zusammenarbeit in allgemeinmedizinischen Ordinationen Tirols zu ermitteln
und einen Vergleich mit den Anforderungen an zukünftige Primärversorgungszentren zu erstellen. Dazu wurde mittels Online-Fragebogen eine Umfrage unter den niedergelassenen AllgemeinmedizinerInnen (AM) in Tirol durchgeführt. Diese Umfrage unter einem repräsentativen Kollektiv von 87 niedergelassenen AM ergab, dass nur ca. 20% der erhobenen
Ordinationen das im Konzept beschriebene Kernteam bereits heute erfüllen. Unterschiede bei der Umsetzung von Anforderungsmerkmalen bestehen häufig in Abhängigkeit vom Stadt-Land-Verhältnis. Besonders unzufrieden sind die AM mit den Bereichen Administration,
Finanzierung sowie Wertschätzung des Berufsbildes. Insgesamt besteht ein großer Wunsch
nach Gruppenpraxen. Nur wenige AM gaben negative Erwartungshaltungen bezüglich Primärversorgungszentren an. Verbesserungswürdig erscheint die zeitliche Verfügbarkeit insbesondere am Tagesrand und in den Nachtstunden.

Autoren: Bachler, HJ; Bertsch, R.
Erscheinungsdatum: 2017
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International Profiles of Health Care Systems 2017

Report

This publication presents overviews of the health care systems of Australia, Canada, China, Denmark, England, France, Germany, India, Israel, Italy, Japan, the Netherlands, New Zealand, Norway, Singapore, Sweden, Switzerland, Taiwan, and the United States. Each overview covers health insurance, public and private financing, health system organization and governance, health care quality and coordination, disparities, efficiency and integration, use of information technology and evidence-based practice, cost containment, and recent reforms and innovations. In addition, summary tables provide data on a number of key health system characteristics and performance indicators, including overall health care spending, hospital spending and utilization, health care access, patient safety, care coordination, chronic care management, disease prevention, capacity for quality improvement, and public views.

Autoren: The Commonwealth Fund
Erscheinungsdatum: 2017
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Primärversorgung Älterer

Bericht

Zur medizinischen Versorgung durch Fachärzte und Ärzte der Allgemeinmedizin älterer Personen (ab 60 Jahre) in Österreich gibt es unterschiedliche Fragestellungen und Diskussionen basierend auf unterschiedlichen Datenquellen. Im vorliegenden Projekt werden GAP-DRG Daten des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger für 2006 und 2007 analysiert. Dabei wird auch auf den sozioökonomischen Status-Index (SÖS) Bezug genommen und Ergebnisse aus dem vorhergehenden dexhelpp Projekt Leistungen der Allgemeinmedizin [1] inkludiert.

Autoren: Glock, B; Zauner, G; Wilbacher, I.
Erscheinungsdatum: 2017
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No common understanding of profession terms utilized in health services research

Artikel

Background: Health services research, especially in primary care, is challenging because the systems differ widely between countries. This study aimed to explore the different understanding of the terminology used, particularly, regarding the professions nursing
and medical secretaries.
Methods: The study was an add-on study to the Quality and Costs in Primary Care (QUALICOPC) project in Austria and designed as qualitative research. The qualitative phase was conducted by using semi-structured telephone interviews with general practitioners
(GP). 17 GPs participated in the study.

Autoren: Hoffmann, K; Wojczewski, S; Aarendonk, D; et al.
Erscheinungsdatum: 2017
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Managing multimorbidity: Profiles of integrated approaches targeting people with multiple chronic conditions in Europe

Artikel

In response to the growing populations of people with multiple chronic diseases, new models of care arecurrently being developed in European countries to better meet the needs of these people. This paper aimsto describe the occurrence and characteristics of various types of integrated care practices in Europeancountries that target people with multimorbidity.Data were analysed from multimorbidity care practices participating in the Innovating care for peoplewith multiple chronic conditions (ICARE4EU) project, covering all 28 EU Member States, Iceland, Norway and Switzerland.

Autoren: Rijkena, M; Hujalab, A; an Ginneken, E; et al
Erscheinungsdatum: 2017
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International variations in primary care physician consultation time: a systematic review of 67 countries

Artikel

Objective: To describe the average primary care physician consultation length in economically developed and low-income/middle-income countries, and to examine the relationship between consultation length and organisational-level economic, and health outcomes.
Design and outcome measures: This is a systematic review of published and grey literature in English, Chinese, Japanese, Spanish, Portuguese and Russian languages from 1946 to 2016, for articles reporting on primary care physician consultation lengths. Data were extracted
and analysed for quality, and linear regression models were constructed to examine the relationship between consultation length and health service outcomes.

Autoren: Irving, G; Neves, AL; Dambha-Miller, H; et al
Erscheinungsdatum: 2017
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International Classification of Primary Care, Second edition

Report

Die „International Classification of Primary Care, Second edition (ICPC-2)“ wird von der Internationalen Organisation der Allgemeinmediziner (World Organization of National Colleges, Academies and Academic Associations of General Practitioners/Family Physicians/WONCA) entwickelt und herausgegeben . Dieser Katalog ist speziell auf die Dokumentation in den Bereichen Allgemeinmedizin und Primärversorgung abgestimmt und in der Diagnosendokumentation auf den Diagnosenschlüssel ICD-10 überleitbar.

Aufbauend auf den Vorarbeiten der Österreichischen Gesellschaft für Allgemeinmedizin, der Sozialversicherung und des Landes Wien wurde seitens des Bundesministeriums für Gesundheit und Frauen mit der WONCA eine Lizenzvereinbarung geschlossen, die sicherstellt, dass die ICPC-2 in Österreich räumlich und zeitlich unbeschränkt zur Dokumentation verwendet werden darf. Dies wird primär den Bereich Allgemeinmedizin und Primärversorgungseinheiten im niedergelassenen Bereich betreffen. Umfasst von der Vereinbarung ist jedoch auch die unbeschränkte Nutzung in IT-Systemen und zur statistischen und wissenschaftlichen Analyse der anfallenden Daten

Autoren: Bundesministerium für Gesundheit und Frauen
Erscheinungsdatum: 2017
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Association between continuity of care in general practice and hospital admissions for ambulatory care sensitive conditions: cross sectional study of routinely collected, person level data

Artikel

Objective: To assess whether continuity of care with a general practitioner is associated with hospital admissions for ambulatory care sensitive conditions for older patients.

Autoren: Barker, I; Steventon, A; Deeny, SR.
Erscheinungsdatum: 2017
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Bundeszielsteuerungsvertrag 2017 - 2021

Vertrag

Im Interesse der in Österreich lebenden Menschen sind der Bund, die Länder und die Sozialversicherung übereingekommen, das seit 2013 eingerichtete partnerschaftliche Zielsteuerungssystem zur Steuerung von Struktur, Organisation und Finanzierung der österreichischen Gesundheitsversorgung fortzuführen und weiterzuentwickeln.

Dafür haben Bund, Länder und Sozialversicherung – nach der Finalisierung der zwischen dem Bund und allen Ländern abgeschlossenen 15a-Vereinbarungen samt gesetzlicher Umsetzung im Rahmen des Finanzausgleichs – mit dem Zielsteuerungsvertrag 2017 bis 2021 den wesentlichen Schritt für die operative Umsetzung des Fahrplans Gesundheit in den kommenden Jahren gesetzt. Mit der konsequenten Fortsetzung dieser innovativen Form der Zusammenarbeit im Gesundheitswesen wird sichergestellt, dass das öffentliche solidarische Gesundheitssystem bestmöglich auf die Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte vorbereitet ist und die hochqualitative Versorgung auch für die zukünftigen Generationen sichergestellt wird.

Autoren:
Erscheinungsdatum: 2017
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Umsetzungsmöglichkeiten einer zukunftsgerichteten Primärversorgung aus der Perspektive des OEFOP

Im Rahmen einer PHC-Tagung im Kardinal Schwarzenberg Klinikum zum Thema "Regionale Primärversorgung in Salzburg - Chancen und Konzepte" wurde von Bundessprecher Korsatko eine Präsentation zum Thema Umsetzungsmöglichkeiten einer zukunftsgerichteten Primärversorgung aus der Perspektive des Österreichischen Forums für Primärversorgung (OEFOP) gehalten.

Autoren: Stefan Korsatko/OEFOP
Erscheinungsdatum: 2017

Gesundheitsförderung im Setting Hausarztpraxis

Ergebnisbericht

Das Setting Hausarztpraxis ist bislang von den Re-Orientierungsbestrebungen der Gesundheitsdienste in Richtung Gesundheitsförderung weitgehend unberührt geblieben. Hausärztinnen und Hausärzten kommt aber durch ihren niederschwelligen und regelmäßigen Kontakt zur nahezu gesamten Bevölkerung eine wichtige Rolle in der Gesundheitsförderung und für das Rahmgengesundheitsziel 3 „Gesundheitskompetenz der Bevölkerung stärken“ zu. Die Tatsache, dass drei Viertel der Österreicherinnen und Österreicher in den letzten zwölf Monaten ihren Hausarzt oder ihre Hausärztin aufgesucht haben, zeigt, wie wichtig die Hausarztpraxis nicht nur als Zugangsweg zur Bevölkerung, sondern auch selbst als gesundheitsförderndes Setting ist.
In Anbetracht der aktuellen Entwicklungen in der Primärversorgung wird das Setting Hausarztpraxis für die Gesundheitsförderung immer wichtiger. Damit stellt sich aber die Frage, welche gesundheitsfördernden Maßnahmen im Setting Hausarztpraxis / in der Primärversorgung effektiv sind. Der Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) beauftragte daher das österreichische Bundesinstitut für Gesundheitswesen (ÖBIG) damit, die vorhandene wissenschaftliche Evidenz und österreichische Projekterfahrungen auf diese Frage hin zu analysieren.
Mit Hilfe einer systematischen Literaturanalyse, einer Handsuche, Experteninterviews und einer Fokusgruppe konnten verhältnisbezogene und lebensstilbezogene Handlungsfelder (Alkoholkonsum, Rauchentwöhnung, psychosoziale Gesundheit, körperliche Bewegung, gesunde Ernährung, riskantes Sexualverhalten) für eine gesundheitsfördernde Hausarztpraxis identifiziert werden. Dabei zeigt sich, dass verhältnisbezogene Maßnahmen (wie etwa im Rahmen des Programms „Gesunde Gemeinde“) nur sehr vereinzelt umgesetzt werden und hier Hausärzte/-ärztinnen vorrangig multiplikatorisch wirken. Im Rahmen ihrer Routinetätigkeit (z. B. Vorsorgeuntersuchung) setzen Hausärzte/Hausärztinnen bereits zahlreiche lebensstilbezogene Maßnahmen. Studien zu lebensstilbezogenen Maßnahmen lassen darauf schließen, dass gut gesetzte Maßnahmen einen gesundheitsfördernden Effekt haben (z. B. zur Reduktion des Alkoholkonsums beitragen).
Mit Hilfe von Expertinnen und Experten wurden Empfehlungen zur Stärkung von Gesundheitsför-derung im Setting Hausarztpraxis erarbeitet. Anknüpfend an die bisherige Praxis, die vor allem eine am Individuum ausgerichtete Risikoprävention ist, soll zunächst die individuelle Ressourcensteigerung von Patientinnen/Patienten forciert werden, die sich - unterstützt durch neue Tendenzen in der Primärversorgung - in Richtung verhältnisbezogene Gesundheitsförderung entwickeln soll. Auf Systemebene werden sieben zentrale Empfehlungen zur systematischen Unterstützung formuliert und für jede dieser Empfehlungen mögliche Umsetzungsmaßnahmen skizziert:
1. Stärken der Anerkennung von Gesundheitsförderung und Förderung von Gesundheitskom-petenz als integrierte Aufgabe der Gesundheitsversorgung
2. Erarbeiten eines Organisationsmodells „Gesundheitsfördernde Arztpraxis/Primärversorgungseinrichtung“
3. Entwickeln von Schulungsangeboten und Informationsmaterialien
4. Entwickeln von Anreizsystemen und Finanzierungsregeln
5. Regionale Koordination der Gesundheitsförderungsmaßnahmen
6. Weiterentwicklung und Ausbau von regionaler Infrastruktur
7. Stärken von Gesundheitsförderungsforschung im Setting Hausarztpraxis/Primärversorgung

Autoren: Klein, C; Pertl, D; Rojatz, D; Nowak, P.
Erscheinungsdatum: 2017
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Gesundheitsreformumsetzungsgesetz 2017 - GRUG 2017, Primärversorgungsgesetz 2017 – PVG 2017

Beschluss im Nationalrat

Beschluss des Nationalrates vom 28. Juni 2017 betreffend ein Bundesgesetz, mit dem ein Bundesgesetz über die Primärversorgung in Primärversorgungseinheiten (Primärversorgungsgesetz - PrimVG) erlassen und das Gesundheits-Zielsteuerungsgesetz, das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz, das Gewerbliche Sozialversicherungsgesetz, das Bauern-Sozialversicherungsgesetz, das Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetz, das Unterbringungsgesetz, das Krankenanstalten- und Kuranstaltengesetz, das Gesundheitstelematikgesetz 2012, das Gesundheits- und Krankenpflegegesetz, das Hebammengesetz, das Medizinische Assistenzberufe-Gesetz und das Medizinischer Masseur- und Heilmasseurgesetz geändert werden (Gesundheitsreformumsetzungsgesetz 2017 - GRUG 2017)

Autoren:
Erscheinungsdatum: 2017
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2016

Monitoring Primärversorgung - Methodenentwicklung für eine Umsetzung in Österreich

Bericht

Dieser Bericht beschäftigt sich daher mit Methoden für ein Monitoringsystem der Primärversorgung in Österreich. Der Aspekt der Evaluation wird nicht behandelt.
Der Bericht stellt eine Vorarbeit für eine operative Umsetzung dar und umfasst neben der Definition von Monitoring-Indikatoren auch die Identifikation von Datenproblemen, die intensive Diskussion und Beschäftigung mit/zu einzelnen Indikatoren sowie die testhafte Berechnung und anschließende Visualisierung ausgewählter Indikatoren, woraus wichtige Erkenntnisse gewonnen werden konnten.

Autoren: HVB
Erscheinungsdatum: 2016
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Das (unentdeckte) Potential Sozialer Arbeit in der Gesundheitsförderung am Beispiel von Primary Health Care

Master Arbeit

Im ersten Teil dieser Arbeit werden theoretische Grundlagen zur Gesundheitsförderung,
zum Verhältnis Sozialer Arbeit und Gesundheitsförderung sowie die Grundsätze und aktuellen
Entwicklungen zu Primary Health Care erörtert.
Im zweiten Teil werden die Ergebnisse der Interviews vorgestellt, die mit ExpertInnen aus
den Bereichen Wissenschaft, Praxis, Sozialpolitik und Schnittstellenmanagement geführt
wurden. Abschließend werden die Erkenntnisse zusammenfassend präsentiert und diskutiert.

Autoren: Mitterlechner, S.
Erscheinungsdatum: 2016
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More terminological clarity in the interprofessional field

Artikel

The terminology which has been used up until now within interprofessional healthcare has been characterised by a certain definitional weakness, which, among other factors, has been caused by an uncritical adoption of language conventions and a lack of theoretical reflection. However, as terminological clarity plays a significant role in the development and profiling of a discipline, the clarification and definition of commonly-used terminology has manifested itself as a considerable objective for the interprofessional research community. One of the most important journals for research in the area of interprofessional education and care, the Journal of Interprofessional Care, has expanded its author guidelines relating to terminology, modeled after the conceptual considerations of the research group around Barr et. al and Reeves et al. A German translation of the suggested terms therein has been presented in this contribution, and discussed in light of the challenges to a possible adaptation for the German-speaking world. The objective is to assist communication in practice and research in becoming clearer, while promoting an increasing awareness to and the transparency of determined definitions and terminologies.

Autoren: Mitzkat, A; Berger, S; Reeves, S; Mahler, C.
Erscheinungsdatum: 2016
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„Das Team rund um den Hausarzt“ Konzept zur multiprofessionellen und interdisziplinären Primärversorgung in Österreich

Konzept

Dieses vorliegende Konzept der Bundes-Zielsteuerungskommission (B-ZK) will die Richtung dieser Stärkung der Primärversorgung beschreiben. Es geht um die klare Funktion und Aufgabenstellung der Primärversorgung gegenüber der zweiten Versorgungsstufe (ambulante spezialisierte Versorgung durch niedergelassene Fachärztinnen und Fachärzte, Ambulatorien und Spitalsambulanzen) und der dritten Versorgungsstufe (spezialisierte Versorgung durch Spitäler). Die wesentliche Funktion der Primärversorgung besteht darin, als stark versorgungswirksame erste, leicht und jederzeit zugängliche Kontaktstelle für alle Menschen mit gesundheitlichen Anliegen und Problemen zur Verfügung zu stehen. Es geht um die umfassende allgemeine Grundversorgung sowie um die Koordination der Gesundheits- und Krankenversorgung für die Patientinnen und Patienten bzw. Bürgerinnen und Bürger.

Autoren: Bundesministerium für Gesundheit
Erscheinungsdatum: 2016
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The impact of primary care organization on avoidable hospital admissions for diabetes in 23 countries.

Artikel

Objective: Diabetes is a so-called ambulatory care sensitive condition. It is assumed that by
appropriate and timely primary care, hospital admissions for complications of such conditions can be avoided. This study examines whether differences between countries in diabetes-related hospitalization rates can be attributed to differences in the organization of primary care in these countries.

Design: Data on characteristics of primary care systems were obtained from the QUALICOPC study that includes surveys held among general practitioners and their patients in 34 countries. Data on avoidable hospitalizations were obtained from the OECD Health Care Quality
Indicator project. Negative binomial regressions were carried out to investigate the association
between characteristics of primary care and diabetes-related hospitalizations. Setting: A total of 23 countries.

Autoren: Van Loenen, T; Faber, MJ; Westert, GP; Van den Berg, MJ.
Erscheinungsdatum: 2016
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Die Fakten zur Gesundheitskompetenz

Report

Diese Veröffentlichung liefert Fakten für Maßnahmen der Politik, um Gesundheitskompetenz zu fördern. Es werden Erkenntnisse vorgelegt, die einen umfassenderen, die gesamte Gesellschaft betreffenden Ansatz zu Gesundheitskompetenz unterstützen, der sowohl das Niveau der Gesundheitskompetenz des Einzelnen als auch die Komplexitäten der Lebenswelten berücksichtigt, innerhalb derer Personen handeln. Zu diesen Erkenntnissen zählen die Ergebnisse des European Health Literacy Surveys (HLS-EU) sowie repräsentativer Erhebungen aus dem deutschsprachigen Europa. Die Daten zeigen, dass fast die Hälfte der Bevölkerung in der Europäischen Region über unzureichende oder problematische Gesundheitskompetenz verfügt. Unzureichende oder problematische Gesundheitskompetenz steht in einem Zusammenhang mit riskanterem Verhalten, schlechterer Gesundheit, weniger Selbstmanagement sowie mehr Krankenhauseinweisungen und höheren Kosten. Erwiesenermaßen stärkt Gesundheitskompetenz die Widerstandsfähigkeit der einzelnen Person und der Gemeinschaft, trägt zu gesundheitlicher Chancengleichheit bei und verbessert die Gesundheit sowie das Wohlbefinden. Es werden praxisorientierte und wirksame Ansätze und Strategien aufgezeigt, wie Gesundheitsbehörden und andere öffentliche Einrichtungen und Akteure Maßnahmen ergreifen können, um die Gesundheitskompetenz anhand konkreter Erkenntnisse in unterschiedlichen Settings zu fördern. Zu diesen gehören das Bildungs- und Gesundheitssystem, die Arbeitswelt, der Privatsektor und die Kommunikations- und Informationswelt.

Autoren: Kickbusch, I; Pelikan, J; Haslbeck, J; Apfel, F; Tsouros, AD.
Erscheinungsdatum: 2016
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Verbesserung der Gesprächsqualität in der Krankenversorgung

Ergebnisbericht

Die „Weiterentwicklung der Kommunikationskompetenz der Gesundheitsberufe“ stellt eine Maßnahme zum priorisierten Rahmen-Gesundheitsziel 3 „Die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung stärken“ dar. Im Rahmen dieser Maßnahme wurde durch die Gesundheit Österreich GmbH im Auftrag des BMG Grundlagen, Analysen und erste Umsetzungsempfehlungen für eine umfassende Weiterentwicklung der Gesprächsqualität in der österreichischen Krankenversorgung erstellt. Dafür wurden fokussiert auf die Kommunikation zwischen Ärztinnen/Ärzten und Patientinnen/Patienten eine Literaturanalyse und Interviews mit Expertinnen und Experten aus allen gesellschaftlichen Sektoren geführt.

Autoren: Sator, M; Nowak, P; Menz, F.
Erscheinungsdatum: 2016
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Descriptive, cross-country analysis of the nurse practitioner workforce in six countries: size, growth, physician substitution potential

Artikel

This study determines the total and relative size of nurse practitioners (NPs) per 100 000 population and growth rates in comparison to physicians in six Organisation for Economic
Cooperation and Development (OECD) countries.

Autoren: Maier, CB; Barnes, H; Aiken, LH; et al.
Erscheinungsdatum: 2016
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2015

Stressed and overworked? A cross-sectional study of the working situation of urban and rural general practitioners in Austria in the framework of the QUALICOPC project

Artikel

Aim: To assess the workload of general practitioners (GPs) in Austria, with a focus on identifying the differences between GPs working in urban and rural areas.
Methods: Within the framework of the Quality and Costs of Primary Care in Europe (QUALICOPC) study, data were collected from a stratified sample of GPs using a standardized questionnaire between November 2011 and May 2012. Data analysis included descriptive statistics and regression
analysis.

Autoren: Hoffmann, K; Wojczewski, S, George, A; Schäfer, WLA; Maier, M.
Erscheinungsdatum: 2015
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Neue Konzepte der extramuralen Versorgung

Zeitschrift

Autoren: LIG – Linzer Institut für Gesundheitssystem-Forschung
Erscheinungsdatum: 2015
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Modell für die Primärversorgung von Kindern und Jugendlichen in Österreich

Artikel

Das vorliegende Modell wurde mit dem einzigen Ziel erarbeitet, die Primärversorgung (PV) von
Kindern und Jugendlichen in Österreich zu verbessern. Ausgangsbasis waren bereits früher
erhobene eigene Daten, eine umfangreiche Literaturrecherche und die persönlichen Erfahrungen
der Mitglieder der Arbeitsgruppe PV (AG PV) des Vereins „Politische Kindermedizin“ (PKM) aus
verschiedenen Berufsgruppen. Darüber hinaus wurden von der AG PV unter Einbeziehung von
VertreterInnen anderer in die PV von Kindern und Jugendlichen involvierten Professionen
verschiedene Grundlagen neu erhoben.

Autoren: Püspök, R; Fohler, O; Himmelbauer, I; et al.
Erscheinungsdatum: 2015
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Primary Health Care (PHC): Erstellung eines Master-Evaluationskatalogs für österreichische PHC-Einrichtungen

Bericht

Der vorliegende Bericht beschreibt die Entwicklung und Auswahl von Qualitätsindikatoren zur übergeordneten Evaluation der in Österreich geplanten Primary Health Care (PHC)-Einrichtungen, welche den Anforderungen des Konzepts der Bundes-Zielsteuerungskommission zur multiprofessionellen und interdisziplinären Primärversorgung in Österreich entsprechen.

Autoren: Abuzahra, M; et al.
Erscheinungsdatum: 2015
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Unregulated access to health-care services is associated with overutilization—lessons from Austria

Artikel

The Austrian health-care system is characterized by free provider choice and uncontrolled access to all levels of care. Using primary data, the ECOHCARE study shows that hospitalization rates for the secondary and tertiary care levels in Austria are both 4.4 times higher than those reported from the USA using a similar methodology. At the same time, essential functions of the primary care sector are weak. We propose that regulating access to secondary and tertiary care and restricting free provider choice to the primary care level would both reverse over utilization and strengthen the primary care sector.

Autoren: Pichlhöfer, O; Maier, M.
Erscheinungsdatum: 2015
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Assessing the potential for improvement of primary care in 34 countries

Artikel

We did a cross-sectional survey of 69 201 patients who had just visited general practitioners at primary-care facilities. Patients rated five features of person-focused primary care – accessibility/availability, continuity, comprehensiveness, patient involvement and doctor–patient communication. One tenth of the patients ranked the importance of each feature on a scale of one to four, and nine tenths of patients scored their experiences of care received. We calculated the potential for improvement by multiplying the proportion of negative patient experiences with the mean importance score in each country. Scores were divided into low, medium and high improvement potential. Pair-wise correlations were made between improvement scores and three dimensions of the structure of primary care – governance, economic conditions and workforce development.

Autoren: Schäfer, WLA; Boerma, WGW; Murante, AM; et al.
Erscheinungsdatum: 2015
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A Canadian Provider’s Handbook to Home-Based Primary Care

Artikel

This handbook has been developed for those with an interest in providing home-based primary care to their patients. It is not intended to be a compendium of detailed operating procedures, or clinical practice guidelines as we appreciate that the operational context within which a primary care provider may want to deliver home-based primary care will vary significantly, and that current clinical practice guidelines rarely if ever focus on the needs of the homebound.

Autoren: Akhtar, S; Pham, TN.
Erscheinungsdatum: 2015
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Primary health care and public health: foundations of universal health systems.

Artikel

The aim of this review is to advocate for more integrated and universally accessible health systems, built on a foundation of primary health care and public health. The perspective outlined identified health systems as the frame of reference, clarified terminology and examined complementary perspectives on health. It explored the prospects for universal and integrated health systems from a global perspective, the role of healthy public policy in achieving population health and the value of the social-ecological model in guiding how best to align the components of an integrated health service. The importance of an ethical private sector in partnership with the public sector is recognized. Most health systems around the world, still heavily focused on illness, are doing relatively little to optimize health and minimize illness burdens, especially for vulnerable groups. This failure to improve the underlying conditions for health is compounded by insufficient allocation of resources to address priority needs with equity (universality, accessibility and affordability). Finally, public health and primary health care are the cornerstones of sustainable health systems, and this should be reflected in the health policies and professional education systems of all nations wishing to achieve a health system that is effective, equitable, efficient and affordable.

Autoren: White, F.
Erscheinungsdatum: 2015
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The future of primary care Creating teams for tomorrow

Report

Through the submission of evidence, site visits and dialogue with local and national organisations, what we found was that exceptional people and teams had taken opportunities to create new and innovative ways of working. We also looked at the international literature
to see what could be learnt. As a result this report will be of interest to a wide spectrum of readers, including those receiving, delivering or planning primary care. The commission believe the solutions are many and can be applied at a national level and local level. This will include
better and smarter ways of working such as hospital doctors working more closely in community settings and the expansion of the broader multi-disciplinary team including nurses, pharmacists and new roles such as physician associates.

Autoren: Primary Care Workforce Commission
Erscheinungsdatum: 2015
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Bezahlungssysteme in der Primärversorgung

Projektbericht

Das Ziel dieser Studie ist es, unterschiedliche Bezahlungssysteme von Primärversorgungseinheiten darzustellen. Die Idee und die Struktur des Primärversorgungskonzepts werden in diesem Bericht nicht dargestellt sondern als bekannt vorausgesetzt, sie folgt zielgemäß den Beschreibungen des Papiers der Arbeitsgruppe in der Gesundheitsreform. Eine umfassende Beschreibung des Primärversorgungskonzepts an sich findet sich in Czypionka und Ulinski (2014). Kern des Auftrags ist eine rasche Analyse, wie Primärversorgungseinheiten, die in Österreich im Zuge der Gesundheitsreform 2013 geplant werden und zunächst pilothaft in Projekten realisiert werden sollen, vergütet werden können.

Autoren: Czypionka, T; Kraus, M; Kronemann, F.
Erscheinungsdatum: 2015
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Bedarfsplanung und Planungsrichtwerte in der ambulanten Versorgung – eine Analyse von Regelungen in ausgewählten europäischen Gesundheitssystemen

Report

1. Einleitung
Der vorliegende Bericht befasst sich mit der Analyse von Planungsrichtwerten für die
ambulante Versorgung in ausgewählten europäischen Gesundheitssystemen. Er konzentriert
sich auf solche Länder, deren volkswirtschaftliche Entwicklung und deren
Gesundheitsversorgung sich auf einem mit Österreich vergleichbaren Niveau befindet.
Sowohl Krankenversicherungssysteme als auch staatliche Gesundheitssysteme wurden in
die Analyse einbezogen. Im Mittelpunkt stehen die in diesen Systemen maßgeblichen
Planungskriterien und deren jeweilige Ausprägungen, der Entstehungskontext der
betreffenden Planungssysteme und die an der Planung beteiligten Organisationen. Die
Analyse bezieht sich nicht allein auf die Ärzte, sondern auf alle Gesundheitsfachberufe.
Zudem wurden dort, wo es sich anbot, auch integrierte (also ambulante und stationäre
Versorgungseinrichtungen integrierende) Planungsrichtwerte berücksichtigt.

Autoren: Gerlinger, T; Küpper, B.
Erscheinungsdatum: 2015
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Assessing chronic disease management in European health systems

Report

In this book, we report on the findings of the project’s first phase, capturing the diverse range of contexts in which new approaches to chronic care are being implemented and evaluating the outcomes of these initiatives using an explicit comparative approach and a unified assessment framework. In this first volume, we describe the range of approaches to chronic care adopted in 12 European countries. By reflecting on the facilitators and barriers to implementation, we
aim to provide policy-makers and practitioners with a portfolio of options to advance chronic care approaches in a given policy context.

Autoren: Nolte, E; Kai, C; Saltman, RB;
Erscheinungsdatum: 2015
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2014

The 10 Building Blocks of High-Performing Primary Care

Artikel

Our experiences studying exemplar primary care practices, and our work assisting other practices to become more patient centered, led to a formulation of the essential elements of primary care, which we call the 10 building blocks of highperforming primary care. The building blocks include 4 foundational elements: engaged leadership, data-driven improvement, empanelment, and team-based care that assist the implementation of the other 6 building blocks: patient-team partnership, population management, continuity of care, prompt access to care, comprehensiveness and care coordination, and a template of the future. The building blocks, which represent a synthesis of the innovative thinking that is transforming primary care in the United States, are both a description of existing high-performing practices and a model for improvement.

Autoren: Bodenheimer, T; Ghorob, A; Willard-Grace, R; Grumbach, K.
Erscheinungsdatum: 2014
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Swiss Quality and Outcomes Framework: Quality Indicators for Diabetes Management in Swiss Primary Care Based on Electronic Medical Records

Artikel

Most industrialized countries are faced with a growing population of patients with chronic diseases and multimorbidity. Evidence performance gaps have been recognized in the treatment of this vulnerable patient group. In England, the Quality and Outcomes Framework (QOF) - based on incentivized quality indicators - has been established to narrow the gap.

Autoren: Djalali, S; Frei, A; Tandjung, R; et al.
Erscheinungsdatum: 2014
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Primärversorgung

Endbericht

Der vorliegende Bericht soll Aufschluss darüber geben, welche Möglichkeiten es zur Umsetzung von Primärversorgung in Österreich gibt.

Autoren: Czypionka, T; Ulinski, S.
Erscheinungsdatum: 2014
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Einstellung zum derzeitigen Primärversorgungs-System Gruppendiskussionen mit MedizinstudentInnen

Präsentation

Autoren: Sensor Marktforschung
Erscheinungsdatum: 2014
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Leistungserbringung in der Primärversorgung

Endbericht

Die Zufriedenheit der Bevölkerung mit dem österreichischen Gesundheitswesen wird allgemein als hoch eingeschätzt; im europäischen Vergleich verbraucht das österreichische System jedoch ein überdurchschnittlich hohes Maß an Ressourcen (siehe Abbildung 1). Um diesen Umstand entgegenzuwirken und gleichzeitig die Bevölkerungsgesundheit zu verbessern, soll eine Stärkung des Primärversorgungsbereiches erfolgen. Dieser Bereich schneidet in Österreich aus europäischer Sicht schwach ab und birgt daher die größten Verbesserungspotentiale (Stigler et al. 2013). Die Idee und die Struktur des Primärversorgungskonzepts werden in diesem Bericht nicht dargestellt sondern als bekannt vorausgesetzt, sie folgt zielgemäß den Beschreibungen des Papiers der Arbeitsgruppe in der Gesundheitsreform. Eine umfassende Beschreibung des Primärversorgungskonzepts an sich ist in Czypionka und Ulinski (2014) zu finden.

Autoren: Czypionka, T; Kraus, M; Kronemann, F.
Erscheinungsdatum: 2014
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Ambulatory Care Sensitive Conditions (ACSC): Einflussfaktoren international und in Österreich

Projektbericht

Eines der Ziele der Gesundheitsreform ist es, die Rate an Spitalsaufenthalten für sogenannte ambulatory care sensitive conditions (ACSC) zu senken, welche in Österreich im internationalen Vergleich relativ hoch ist. ACSC sind Gesundheitszustände, für die nachgewiesen ist, dass Spitalsaufenthalte, die durch sie verursacht sind, durch gute ambulante Versorgung zum Teil vermeidbar sind. Somit können ACSC-Aufenthalte gleichsam als Qualitätsindikator der ambulanten Versorgung verwendet werden.
Internationale Evidenz zeigt, dass ACSC-Aufenthalte auf Faktoren des Gesundheitssystems (Zugang zu Primärversorgung, Ärzte- und Akutbettendichte), geo- und demographische Faktoren (geographische Lage, Alter, Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit), sozio-ökonomische Faktoren (Einkommen, regionale Armut, Arbeitslosigkeit, Bildungsniveau, Versicherungsstatus, Migrationshintergrund) und den Gesundheitsstatus (Rauchen und Alkoholkonsum, Krankheitslast und Komorbidität, Lebenserwartung, subjektiver Gesundheitszustand) zurückgeführt werden können.
Für Österreich liegen kaum Untersuchungen vor, die diese Zusammenhänge nachzuweisen versuchen, was aber insofern für die Gesundheitsreform relevant ist, dass mögliche weitere Angriffspunkte identifiziert werden könnten sowie auch eine Art Ausgangspunkt definiert werden kann.
In unserer Untersuchung beziehen wir zahlreiche Faktoren in einer multiplen Regression auf die ACSC-Aufnahmeraten mit Daten des Jahres 2010 auf Bezirks- und Versorgungsregionsebene. Die Aufenthalte bei einzelnen Indikationen innerhalb der ACSC wurden ebenfalls auch einzeln getestet. Die multiple Regression dient im Gegensatz zur einfacheren Korrelation zur besseren Differenzierung einzelner Einflussgrößen.

Autoren: Czypionka, T; Röhrling, G; Ulinski, S.
Erscheinungsdatum: 2014
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Erwartungen an die Primärversorgung - Die PatientInnenperspektive

Die Frage der gegenständlichen Studie war eine Analyse vorfindbarer Beziehungsformen bei Patient*innen mit mindestens einem Kontakt in einer allgemeinpraktischen Ordination (Primärversorgung) im letzten Jahr. Allgemein findet man bei den Befragten eine hohe Zufriedenheit mit Allgemeinpraktiker*innen, dabei sind die persönlichen Beziehungen zum*zur Hausärzt*in von hoher Bedeutung. Deren*dessen „Social-Skills“ stehen im Vordergrund der Bewertung. In der Bewertung der Primärversorgung findet sich aber ein starkes Stadt-Land-Gefälle. Gewünscht wird vor allem der Samstag als zusätzlicher Ordinationstag, ausreichend Zeit für Patient*innen und gleichzeitig kurze Wartezeiten, Kenntnisse über alternative Behandlungsformen, einen Schutz vor wirkungslosen Therapien, therapeutische Gespräche, Attraktivierung der Ordinationsausstattung und eine Verbesserung der Terminvergabe.

Autoren: Schmid, T.
Erscheinungsdatum: 2014
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2013

Sozialmedizinisches Zentrum Liebenau - gelebtes Konzept gesundheitsförderlicher, interdisziplinärer Primärversorgung im kommunalen Setting

Master Arbeit

Das Sozialmedizinische Zentrum Liebenau stellt seit rund 30 Jahren eine gesundheitsförderliche, interdisziplinäre Versorgungseinrichtung im kommunalen Setting dar. Partizipation, Selbstbestimmung und Entwicklung von personellen gesundheitlichen sowie sozialen Fähigkeiten der BürgerInnen im Bezirk, sind Teil der täglichen Arbeit. Der Aktionsradius des SMZ Liebenau geht dabei über die rein medizinische Versorgung hinaus.
Diese Masterarbeit beschreibt das SMZ Liebenau und geht der Frage nach, ob hier ein geeignetes Versorgungsmodell, entsprechend den WHO Empfehlungen, für die gesundheitlichen und sozialen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts besteht. Die Themenstellung wird anhand einer umfangreichen Literaturarbeit aufbereitet. Recherchen im Arbeitsumfeld, die Sichtung von Sekundärdaten sowie eine Interviewführung mit den Akteuren des SMZ Liebenau ergänzen diese Arbeit.

Autoren: Brunner, A.
Erscheinungsdatum: 2013
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Darstellung der Hausarztzentrierten Versorgung am Beispiel des Baden-Württemberger Modells

Recherche

Hintergrund: Der Grundstein für das Versorgungsmodell der Hausarztzentrierten Versorgung (HzV) wurde im Jahr 2004 mit dem GKV-Modernisierungsgesetz gelegt. Die Behandlung der PatientInnen durch die HausärztInnen erfolgt in der HzV nach freiwilliger, vertraglicher Vereinbarung, außerhalb des kollektivvertraglichen Systems und verfolgt das Ziel einer effizienten und effektiven Betreuung der PatientInnen.

Fragestellung/Methode: Ziel dieser Kurzrecherche ist die Erörterung relevanter Eckpunkte zur HzV mit besonderer Berücksichtigung der Regelungen in Baden-Württemberg. Mithilfe einer Literaturrecherche konnten relevante Daten im Hinblick auf die Rahmenbedingungen und den Inhalt der HzV Verträge in Baden-Württemberg eruiert werden.

Autoren: Dragostits, A.
Erscheinungsdatum: 2013
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Die Family Health Nurse

Diplomarbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht bei-spielhaft die Voraussetzungen für eine Im-plementierung des Konzeptes der Family Health Nurse (FHN) in das bestehende österreichische mobile Pflege- und Betreu-ungssystem am Beispiel Kärntens. Dabei wird das Konzept der Family Health Nurse detailliert dargestellt, und auf Basis der Ergebnisse von ExpertInneninterviews (n=8) und des theoretischen Rahmens eine Empfehlung für die Implementierung des Konzeptes der Family Health Nurse erar-beitet.

Autoren: Lugger, A.
Erscheinungsdatum: 2013
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2012

Integrative Gesundheitsversorgung am Beispiel des Sozialmedizinischen Zentrums Liebenau – Ein Modell für die Zukunft?

Master Arbeit

Diese Masterthesis beleuchtet das Modell einer integrierten bzw. integrativen
Gesundheitsversorgung, das in Form eines sozialmedizinischen Versorgungszentrums mit interdisziplinären Tätigkeitsbereichen umgesetzt werden soll.

Autoren: Urlesberger, M.
Erscheinungsdatum: 2012
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2011

Ambulante Vergütung im internationalen Vergleich: Perspektiven für Österreich

Artikel

Das Vergütungssystem im ambulanten Bereich übt starke Anreize im erwünschten wie unerwünschten
Sinne auf das Leistungsgeschehen aus und steht im Fokus sowohl der „sektorenübergreifenden
Finanzierung des ambulanten Bereichs“ der 15a-Vereinbarung als auch der letzten ASVGNovelle,
die pauschale Vergütungsformen ermöglicht. Theoretische Erkenntnisse und internationale
Erfahrungen zeigen, dass das österreichische Vergütungssystem verbesserungsfähig ist. Bezahlungsformen orientieren sich international stärker an Prozessen. Um keine verzerrenden Anreize zu setzen, wird die Vergütung von Leistungen in Relation zu ihrem Aufwand gesetzt, wobei in jüngsten
Revisionen, beispielsweise des deutschen EBM, der ärztlichen Zuwendung ein höheres Gewicht zukommt als den Technikkosten. Insbesondere für integrierte Versorgungsformen bietet das niederländische Modell der „chain-DTCs“ interessante Anregungen. Insgesamt lassen sich für einzelne Bereiche des Leistungsgeschehens die jeweils passendsten Vergütungsformen einsetzen und zu einem Vergütungssystem kombinieren.

Autoren: Czypionka, T; Riedel, M; Obradovits, M; Sigl, C; Leutgeb, J.
Erscheinungsdatum: 2011
Link

Konzept zur Verbesserung der Zusammenarbeit im Pinzgauer Gesundheitswesen

Endbericht

Das Projekt „Verbesserung der Zusammenarbeit im Pinzgauer Gesundheitswesen“, ein Auftrag der Salzburger Landesregierung an die Bietergemeinschaft Gesundheit Österreich Forschungs- und Planungs GmbH (GÖ FP) / Kretz-Consulting e. U., legt besonderes Augenmerk auf die Nahtstellen zwischen intra- und extramuraler Versorgung und zwischen Gesundheitswesen und Sozialbereich, um die Kooperation zwischen den Versorgungseinrichtungen innerhalb der Sektoren und zwischen ihnen zu verbessern (Kommunikation, Koordination sowie Vermeiden von Doppelgleisigkeiten).

Autoren: Pochobradsky, E; Entleitner, M; Neruda, T.
Erscheinungsdatum: 2011
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2010

Sixteen years of ICPC use in Norwegian primary care: looking through the facts

Artikel

The International Classification for Primary Care (ICPC) standard aims to facilitate simultaneous and
longitudinal comparisons of clinical primary care practice within and across country borders; it is also used for administrative purposes. This study evaluates the use of the original ICPC-1 and the more complete ICPC-2 Norwegian versions in electronic patient records.

Autoren: Botsis, T; Basso, CF; Hartvigsen, G.
Erscheinungsdatum: 2010
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1977

The need for a new medical model: a challenge for biomedicine

Artikel

The dominant model of disease today is biomedical, and it leaves no room within tis framework for the social, psychological, and behavioral dimensions of illness. A biopsychosocial model is proposed that provides a blueprint for research, a framework for teaching, and a design for action in the real world of health care.

Autoren: Engel, GL.
Erscheinungsdatum: 1977
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1971

The inverse care law

Artikel

The availability of good medical care tends to vary inversely with the need for it in the population served. This inverse care law operates more completely where medical care is most exposed to market forces, and less so where such exposure is reduced. The market distribution of medical care is a primitive and historically outdated social form, and any return to it would further exaggerate the maldistribution of medical resources.

Autoren: Hart, JT.
Erscheinungsdatum: 1971
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Sonstige

Autoren:
Erscheinungsdatum: Sonstige