Bibliothek

2019

Public Health Nursing: Etablierung in die Gemeinde

Masterarbeit

Die häufig beschriebenen Folgen des demografischen und epidemiologischen Wandels unserer Gesellschaft nehmen großen Einfluss auf die Versorgung von älteren Menschen. Nicht nur der Fall des Pflegeregresses, auch die Landflucht, die Pensionierung vieler Hausärzte und der Mangel an Pflegepersonal werden zu einer immer größeren Herausforderung für das österreichische Gesundheitssystem. Es ist Zeit Strukturen zu hinterfragen und diese zu ändern, um die Versorgung der pflegebedürftigen Menschen in Österreich optimal zu gewährleisten. Daraus ergibt sich auch die Frage, wie es gelingen kann, die Bevölkerung so lange wie möglich gesund zu erhalten. Im Fokus dieser Masterarbeit steht die zukünftige Versorgung von alten und betagten Menschen. Der Pflege hat dabei eine Schlüsselrolle. Um die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts bewältigen zu können, hat sich die wohnortnahe Pflege international stark ausdifferenziert. So gibt es die Berufsbilder der Community Health Nurse, Family Health Nurse, District Health Nurse, oder Public Health Nurse. Vor allem in den USA, Großbritannien, Australien, Deutschland und in den skandinavischen Ländern ist die Public Health Nurse bereits in verschiedenen Bereichen des Gesundheitssystems implementiert. In Österreich stehen die Ausbildungsmöglichkeiten derzeit noch am Anfang. Zwar erbringen 900.000 pflegende Angehörige in Österreich jeden Tag eine großartige Leistung für die Gesellschaft, Familie und auch für unser Gesundheitssystem. Sie benötigen vor allem pflegerische Kernkompetenzen, um das pflegebedürftige Familienmitglied optimal zu versorgen. Um pflegende Angehörige und die ältere Gesellschaft so lange wie möglich gesund zu erhalten wird in dieser Masterarbeit auf die Themen Gesundheitsförderung und
präventive Hausbesuche eingegangen. Das Ziel dieser Arbeit ist es, einen Leitfaden für eine qualitativ hochwertige Versorgung der Bevölkerung in Österreich zu erstellen. Dieser soll vor allem zur Implementierung der Gemeindepflege dienen.

Autoren: Kirk, E.
Erscheinungsdatum: 2019

Einsatzort Primärversorgungszentrum – Eine neue Herausforderung in der schulischen Ausbildung des gehobenen Dienstes der Gesundheits- und Krankenpflege

Masterarbeit

Die europäischen Gesundheitssysteme stehen vor großen Herausforderungen: Der wachsenden Kostendruck, die medizinisch-technische Entwicklung und die soziodemographische Veränderung, wie die steigende Lebenserwartung der Bevölkerung einerseits und das alternde Gesundheitspersonal auf der anderen Seite (vgl. Künzi, Detzel, 2007: III). Eine aktuelle Studie des Wirtschaftsfor-schungsinstituts (WIFO) bestätigt für die kommenden Jahren einen akuten Pflegekräftemangel. Bis 2030 werden 24.000 Pflegekräftestellen benötigt wer-den. Österreich versucht seit den letzten Jahren sich mit Maßnahmen wie dem Bundeszielsteuerungsvertrag, der Novellierung des Gesundheits- und Kranken-pflegegesetzes und der Verlagerung der Ausbildung der Gesundheits- und Krankenpflege in den tertiären Bereich der Fachhochschulen (FH) sowie der Etablierung von Primärversorgung (PV) in Österreich diesen demographischen, epidemiologischen, versorgungsstrukturellen und ökonomischen Entwicklungen zu begegnen. Besonders die Etablierung und Stärkung der Primärversorgung nach internationalem Vorbild ist derzeit ein zentrales Anliegen der Politik. Die Primärversorgung ist bestrebt, eine allgemeine, koordinierte, für die gesamte Bevölkerung zugängliche Versorgung bei Gesundheit und Krankheit zu errei-chen.
Für das diplomierte Pflegepersonal (DGKP) eröffnet sich als Teil des Kern-teams mit den Primärversorgungseinheiten ein neues Tätigkeitsfeld mit span-nenden Aufgaben. Die Rolle der Pflege in der Primärversorgung ist noch nicht definiert. Eine Projektgruppe „Berufsgruppen und Kompetenzprofile“ wurde mit einer Leistungsprofilerstellung für das DGKP in der Primärversorgung beauf-tragt. Dieses Profil für die zukünftige, gut ausgebildete und motivierte Pflegege-neration lebbar und interessant zu gestalten, wird mit Sicherheit ein großes Ziel der Fachhochschulen der Gesundheits- und Krankenpflege sein müssen, um den Einsatzort Primärversorgung in Österreich zu einem fixen Bestandteil der Gesundheitsversorgung zu etablieren.

Autoren: Gimpel, S.
Erscheinungsdatum: 2019

Re-examining access points to the different levels of health care: a cross-sectional series in Austria

Artikel

Background: There is high variation in service utilization behaviour, health equity and outcomes among countries based upon the organization of access to primary and secondary care levels. Austria is a country with universal health coverage and access without clear delineation between access to primary and secondary care. The aim of this study was to investigate development of access points to the Austrian system over time and subsequent utilization.
Methods: The databases used were the Austrian Health Interview Surveys 2006/2007 and 2014, including 15 747 and 15 771 persons, respectively. Descriptive analysis of health services utilization behaviour and demographic factors were conducted. Logistic regression models were applied. Furthermore, differences
between the two periods are shown.

Autoren: Hoffmann, K; George, A; Jirovsky, E; Dorner, TE.
Erscheinungsdatum: 2019
Link

Gesamtvertrag für Primärversorgungseinheiten (Primärversorgungs-Gesamtvertrag)

Vertrag

Autoren: Bundeskurie der niedergelassenen Ärzte der Österreichischen Ärztekammer, Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Erscheinungsdatum: 2019
Link

Vergleich aktueller Studien zur Qualitätsmessung und Qualitätssicherung im niedergelassenen ärztlichen Bereich

Ergebnisbericht

Autoren: Weißenhofer, Sabine; Piso, Brigitte
Erscheinungsdatum: 2019
Link

Aufgaben und Rollen von Public Health Nurses in der europäischen Primärversorgung – ein Literaturreview

Bachelor Arbeit

Seit der Konferenz von Alma-Ata 1978 existieren Empfehlungen der WHO, eine effektive Primärversorgung als Basis für eine umfassende Gesundheitsversorgung aufzubauen. Da das Tätigkeitsprofil von Gesundheits- und Krankenpflegepersonen einer Primärversorgungseinheit dem von Public Health Nurses sehr ähnlich ist und die demografischen und epidemiologischen Veränderungen eine Public Health-
Dimension in der Versorgung notwendig machen, ist es sinnvoll, bestehende Strukturen von Public Health Nurses näher zu beleuchten, um ein adäquates Konzept für Österreich entwickeln zu können. Da es zu dieser Thematik wenige und lediglich ältere Publikationen gibt, ist das Ziel dieser Bachelorarbeit, die Aufgaben und Rollen von Public Health Nurses in der europäischen Primärversorgung darzustellen.

Autoren: Maier, C.
Erscheinungsdatum: 2019

Vision and Principles of a Quality Measurement Strategy for Primary Care

Position Paper

This paper takes an additional step toward achieving a vision of a quality measurement strategy for
primary care that has the potential to accelerate large-scale improvement in health, health care, and cost reduction. We distinguish between quality measures that are used for internal quality improvement (QI) efforts and those used for value-based payment and public reporting because the intended use determines the focus of measures and the rigor with which criteria of importance, measurability, and achievability are applied.

Autoren: American Academy of Family Physician's (AAFP)
Erscheinungsdatum: 2019

How to get started in quality improvement

The benefits to patients, clinicians, and healthcare providers of engaging in quality improvement are considerable, but there are many challenges involved in designing, delivering, and sustaining an improvement intervention.
This article describes the skills, knowledge, and support needed to get started in quality improvement and deliver effective interventions.

Autoren: Jones, B; Vaux, E; Olsson-Brown, A.
Erscheinungsdatum: 2019

Gehobene Medizinisch Technische Dienste in der Gesundheitsförderung und Prävention

Tätigkeitsprofile gehobener Medizinisch Technische Dienste in der Primärversorgung mit Fokus auf Gesundheitsförderung und Prävention

Autoren: MTD-Austria
Erscheinungsdatum: 2019

2018

Primärversorgung in Österreich: Vergleich mit dem Gesundheitssystem in England mit besonderer Berücksichtigung der Kosten- und Finanzierungsaspekte

Masterarbeit

Einleitung: Die Stärkung der Primärversorgung nach internationalen Vorbild ist ein zentrales Anliegen der Gesundheitsreform. Ziel der Gesundheitsreform ist die Ge-sundheit besser zu fördern und Krankheiten zu vermeiden. Die bestehende Form der Primärversorgung soll dahingehend weiterentwickelt werden, dass das Zusam-menwirken von Ärztinnen und Ärzten mit den verschiedenen anderen Gesundheits-berufen das bestmögliche Ergebnis für den Patienten bzw. die Patientin bietet.
Ziel: Das Ziel dieser Arbeit ist es, einen Vergleich zwischen den Ländern Österreich und England in Bezug auf die Primärversorgung herzustellen und dabei die Kosten und Einsparungspotenziale zu analysieren.

Autoren: Nedelko, M.
Erscheinungsdatum: 2018

Entwicklung eines Beratungskonzeptes zur Errichtung von Primärversorgungseinheiten in Österreich

Masterarbeit

Diese Arbeit befasst sich mit dem am 28. Juni 2017 im Nationalrat beschlossenen und am 2. August 2017 in Kraft getretenen Primärversorgungsgesetz (PrimVG). Als Ziel stand dabei die Entwicklung eines Beratungskonzeptes für ein Grazer Beratungsunternehmen, die AUSTIN | BFP Gruppe, welche ebenfalls das Kooperationsunternehmen dieser praxisorien-tierten Arbeit ist.
Durch das PrimVG wurde eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen Medizinerinnen und Medizinern sowie Angehörigen anderer Gesundheitsberufe geschaffen. Diesen soll es fortan möglich sein in Primärversorgungseinheiten, kurz PVE, zusammenzuarbeiten. Das neue Gesetz hat allerdings auch dahingehend eine Vielzahl an Fragen offengelassen, wie die rechtliche Ausgestaltung einer solchen Einheit konkret auszusehen hat.

Autoren: Peischl, M.
Erscheinungsdatum: 2018

Biopsychosoziale Arbeit in der Primärversorgung

Masterarbeit

Thema und Forschungsfrage der Arbeit sind die Möglichkeiten zur Gestaltung von biopsychosozialer Arbeit in der Primärversorgung. Den Ausgangspunkt bilden die unterschiedlichen Zugänge zu Gesundheit und Krankheit und das biopsychosoziale Modell. Ziel dieses Modells ist die Berücksichtigung von biologischen, psychischen und sozialen Faktoren für Gesundheit und Krankheit. Seine Entwicklung basiert u.a. auf der Alma-Ata Erklärung der WHO von 1978, welche einen salutogenetischen – an der
Gesundheit orientierten – und biopsychosozialen Blick auf Gesundheit und Krankheit einnimmt.
Die praktische Umsetzung des Modells ist aber unzureichend definiert und wird in wissenschaftlichen Beiträgen aus jeweils disziplin- bzw. professionsbezogener Sicht erörtert. Demgegenüber ist biopsychosoziale Arbeit auf interdisziplinäre und interprofessionelle Zugänge angewiesen, und könnte derart stärker in die österreichische Primärversorgung einfließen. Wie diese praktische Umsetzung erfolgen soll, wird nicht nur auf der Ebene der konkreten Arbeit mit KlientInnen behandelt werden. Vielmehr werden auch förderliche und hinderliche Bedingungen auf den darüber liegenden Ebenen von Team, Organisation, Disziplin, Politik und Gesellschaft diskutiert.

Autoren: Fritz, G.
Erscheinungsdatum: 2018

Reforming disease definitions: a new primary care led, people-centred approach

Artikel

Expanding disease definitions are causing more and more previously healthy people to be labelled
as diseased, contributing to the problem of overdiagnosis and related overtreatment. Often the specialist guideline panels which expand definitions have close tis to industry and do not investigate the harms of defining more people as sick. Responding to growing calls to address these problems, an international group of leading researchers and clinicians is proposing a new way to set diagnostic thresholds and mark the boundaries of condition definitions, to try to tackle a key driver of overdiagnosis and overtreatment. The group proposes new evidence-informed principles, with new process and new people constituting
new multi-disciplinary panels, free from financial conflicts of interest.

Autoren: Moynihan, R; Brodersen, J; Heath, I; Johannson, M; Kuehlein, T; et al
Erscheinungsdatum: 2018
Link

Krankheitsprävention, Gesundheitsförderung, Gesundheitskompetenz in der Primärversorgung

Ausfüllhilfe

Krankheitsprävention, Gesundheitsförderung und Maßnahmen zur Stärkung der Gesundheitskom-petenz sind als Aufgaben von Primärversorgungseinheiten (PVE) definiert (BMGF 2017; PrimVG 2017). Vor der Gründung einer PVE muss daher auch dieser Aufgabenbereich im zu erstellenden Versorgungskonzept berücksichtigt werden. Da es sich dabei um ein neues Aufgabenfeld handelt, möchte die vorliegende Ausfüllhilfe Unterstützung und Anregung bieten, welche Ziele im Aufga-benbereich zu definieren, Maßnahmen festzulegen und Aufgaben im PVE-Team zu verteilen. Bei der vorliegenden Ausfüllhilfe handelt es sich um ein lernendes Dokument, welches basierend auf den gemachten Erfahrungen regelmäßig aktualisiert und weiterentwickelt wird.

Autoren: Sprenger, Martin; Stigler, Florian; Rojatz, Daniela; Nowak, Peter
Erscheinungsdatum: 2018
Link

Primärversorgung: Krankheitsprävention, Gesundheitsförderung und Gesundheitskompetenz Grundlagen und Eckpunkte eines Idealmodells für PVE-Team und Finanzierungspartner

Bericht

Eingeleitet durch die Gesundheitsreform 2013, wurde die Stärkung der Primärversorgung beschlossen und auch der Grundstein für deren Reorientierung in Richtung Gesundheitsförderung gelegt. Krankheitsprävention, Gesundheitsförderung sowie Gesundheitskompetenz sind als Aufgabenfeld der neu zu errichtenden Primärversorgungseinheiten (PVE) und als (Kern-)Kompetenzen des Primärversorgungsteams definiert (Bundes-Zielsteuerungskommission B-ZK 2014; PrimVG 2017). Folglich gilt es zu klären, was Krankheitsprävention, Gesundheitsförderung und Gesund-heitskompetenz als Aufgabenfeld der Primärversorgung genau bedeutet. Ein erster Schritt hierzu soll durch das vorgelegte Idealmodell für Österreich gemacht werden. Es richtet sich insbesondere an PVE-Gründer/innen, das PVE-Team sowie die politischen Verantwortlichen und möchte ihnen eine Orientierungshilfe sein.

Autoren: Rojatz, Daniela; Nowak, Peter; Rath, Stephanie; Atzler, Beate
Erscheinungsdatum: 2018

Evaluierung des Gesundheitszentrums Mariazell in Hinblick auf die Umsetzung des Primärversorgungsgesetzes 2017

Masterarbeit

Im Zuge der Gesundheitsreform 2013 wurde eine Umgestaltung der österreichischen Primärversorgung nach internationalem Vorbild beschlossen, in dem die österreichweite Verfügbarkeit multiprofessioneller und interdisziplinärer Primärversorgungseinheiten als primäres Ziel gesetzlich definiert wurde. Mit Oktober 2016 ging das Gesundheitszentrum Mariazell als eines der ersten Umsetzungsprojekte für die Neue Primärversorgung am zuletzt nur noch ambulant geführten LKH Mariazell in Betrieb. In dieser Masterarbeit soll analysiert werden, inwieweit das 2017 in Kraft getretene Primärversorgungsgesetz und weitere Konzepte zur Neuen Primärversorgung im Gesundheitszentrum Mariazell Anwendung finden. Einen weiteren Untersuchungsgegenstand stellt die interdisziplinäre und multiprofessionelle Zusammenarbeit zwischen zentrumsinternen und zentrumsexternen GesundheitsdiensteanbieterInnen dar.

Autoren: Peißl, L.
Erscheinungsdatum: 2018

Biopsychosoziale Arbeit in der Primärversorgung

Masterarbeit

Thema und Forschungsfrage der Arbeit sind die Möglichkeiten zur Gestaltung von biopsychosozialer Arbeit in der Primärversorgung. Den Ausgangspunkt bilden die unterschiedlichen Zugänge zu Gesundheit und Krankheit und das biopsychosoziale Modell. Ziel dieses Modells ist die Berücksichtigung von biologischen, psychischen und sozialen Faktoren für Gesundheit und Krankheit. Seine Entwicklung basiert u.a. auf der Alma-Ata Erklärung der WHO von 1978, welche einen salutogenetischen – an der Gesundheit orientierten – und biopsychosozialen Blick auf Gesundheit und Krankheit einnimmt.

Autoren: Fritz, G.
Erscheinungsdatum: 2018

The Austrian health care reform: an opportunity to implement health promotion into primary health care units

Artikel

The Austrian health reform of 2013 aims to strengthen primary health care. In 2014, a new primary care concept (1) was adopted which outlined the content of the law endorsed in 2017 that defines inter- and multi-disciplinary primary health care units (PCUs) as a new organisational structure. For the first time,
health promotion, prevention and health literacy are defined as tasks of these PCUs. Until now, health promotion in primary care focused on individual risk prevention instead of developing resources at the individual and community level. A project to systematically implement health promotion, disease
prevention and health literacy into these new PCUs was initiated. Given the lack of a tradition in health promotion in Austrian health care, a clear vision of the intended reorientation of primary health care is needed, accompanied by measures to build capacity for health professionals, framework conditions for
appropriate health promotion structures and processes, and implementation guidelines. The concepts and experiences of the network of health-promoting hospitals and health-literate organisations provide valuable information in this respect.

Autoren: Rojatz, D; Nowak, P; Christ, R.
Erscheinungsdatum: 2018
Link

Health for All and Primary Health Care, 1978–2018: A Historical Perspective on Policies and Programs over 40 Years

Artikel

In 1978, cca at an international conference in Kazakhstan, the World Health Organization (WHO) and the United Nations Children’s Fund put forward a policy proposal entitled “Primary Health Care” (PHC). Adopted by all the World Health Organization member states, the proposal catalyzed ideas and experiences by which governments and people began to change their views about how good health was obtained and sustained. The Declaration of Alma-Ata (as it is known, after the city in which the conference was held) committed member states to take action to achieve the WHO definition of health as “state
of complete physical, mental and social well-being and not merely the absence of disease or infirmity.” Arguing that good health was not merely the result of biomedical advances, health-services provision, and professional care, the declaration stated that health was a human right, that the inequality of health status among the world’s populations was unacceptable, and that people had a right and duty to become involved in the planning and implementation of their own healthcare. It proposed that this policy be supported through collaboration with other government sectors to ensure that health was recognized as a key to development planning.

Autoren: Rifkin, SB
Erscheinungsdatum: 2018
Link

Alma Ata after 40 years: Primary Health Care and Health for All—from consensus to complexity

Artikel

Forty years ago, the 134 national government members of the WHO signed the Alma Ata Declaration. The Declaration made Primary Health Care (PHC) the official health policy of all members countries. Emerging from the conference was the consensus that health was a human right based on the principles of equity and community participation. Alma Ata broadened the perception of health beyond doctors and hospitals to social determinants and social justice. In the following years implementing this policy confronted many challenges. These included: (1) whether PHC should focus on vertical disease programmes where interventions had the most possibility of success or on comprehensive programmes that addressed social, economic and political factors that influenced health improvements; (2) whether primary care and PHC are interchangeable approaches to health improvements; (3) how equity and community participation for health improvements would be institutionalised; and (4) how financing for PHC would be possible. Experiences in implementation over the last 40 years provide evidence of how these challenges have been
met and what succeeded and what had failed. Lessons from these experiences include the need to understand PHC as a process rather than a blueprint, to understand the process must consider context, culture, politics, economics and social concerns, and therefore, to recognise the process is complex. PHC needs to be examined within evaluation frameworks that address complexity. Recent developments in monitoring and evaluation have begun to respond to this need. They include realist evaluation and implementation research.

Autoren: Rifkin, SB.
Erscheinungsdatum: 2018
Link

Routine primary care data for scientific research, quality of care programs and educational purposes: the Julius General Practitioners’ Network (JGPN)

Artikel

Background: General Practitioners (GPs) in the Netherlands routinely register all patient contacts electronically. These records include longitudinally gathered clinical information of the patient contacts in coded data and free text.

Methods: Diagnoses are coded according to the International Coding of Primary Care (ICPC). Drug prescriptions are labelled with the Anatomical Therapeutic Chemical Classification (ATC), and letters of hospital specialists and paramedic health care professionals are linked or directly incorporated in the electronic medical files. A network of a large group of GPs collecting routine care data on an ongoing basis can be used for answering various research questions.

Autoren: Smeets, HM; Kortekaas, MF; Rutten, FH; et al.
Erscheinungsdatum: 2018

Educational training requirements for general practice/family medicine specialty training: recommendations for trainees, trainers and training institutions

Artikel

High-quality training is a prerequisite to teaching future general practitioners. To inspire and guide all countries to implement General Practice (GP) specialist education and training and bring it to the highest standards, we aimed, within the European context, to produce a collaborative document entitled ‘Educational Requirements for GP Specialty Training’. Through an iterative process existing documents from the European Academy of Teachers in GP and Family Medicine (EURACT) and the World Organization of Family Medicine Doctors (WONCA) were collated.

Autoren: Michels, NRM; Maagaard, R; Buchanan, J; Scherpbierd, N.
Erscheinungsdatum: 2018

Unfulfilled potential of primary care in Europe

Artikel

To mark the 40th anniversary of the Alma Ata declaration on primary healthcare in October 2018,1 world leaders gathered in Astana to renew their commitment to health for all. Although primary healthcare is about much more than primary care services, getting this element right is crucial to supporting the overarching principles of equity, population level primary prevention, and action on the social determinants of health. In the context of increasing chronic multimorbidity and ageing populations we consider why European primary care has broadly failed to engage with the prevention oriented approach set out 40 years ago, and what conditions are required to realise its potential.

Autoren: Allan, LN; Barkley, S; Maeseneer, JD; van Weel, C; Kluge, H; de Wiet, N; Greenhalgh, T.
Erscheinungsdatum: 2018

Austria Health System Review (HiT) (2018)

Report

On the occasion of Austria’s EU Presidency, the European Observatory on Health Systems and Policies has released a new (HiT) health system review. It highlights reforms that aim to improve governance, increase healthy life expectancy and improve quality and efficiency of service delivery

Autoren: WHO Regional Office for Europe
Erscheinungsdatum: 2018
Link

Routine primary care data for scientific research, quality of care programs and educational purposes: the Julius General Practitioners’ Network (JGPN)

Artikel

Background: General Practitioners (GPs) in the Netherlands routinely register all patient contacts electronically. These records include longitudinally gathered clinical information of the patient contacts in coded data and free text.

Methods: Diagnoses are coded according to the International Coding of Primary Care (ICPC). Drug prescriptions are labelled with the Anatomical Therapeutic Chemical Classification (ATC), and letters of hospital specialists and paramedic health care professionals are linked or directly incorporated in the electronic medical files. A network of a large group of GPs collecting routine care data on an ongoing basis can be used for answering various research questions.

Autoren: Smeets, HM; Kortekaas, MF; Rutten, FH; et al.
Erscheinungsdatum: 2018
Link

Evaluierung des Gesundheitszentrums Mariazell in Hinblick auf die Umsetzung des Primärversorgungsgesetzes 2017

Masterarbeit

Problemstellung: Im Zuge der Gesundheitsreform 2013 wurde eine Umgestaltung der österreichischen Primärversorgung nach internationalem Vorbild beschlossen, in dem die österreichweite Verfügbarkeit multiprofessioneller und interdisziplinärer Primärversorgungseinheiten als primäres Ziel gesetzlich definiert wurde. Mit Oktober 2016 ging das Gesundheitszentrum Mariazell als eines der ersten Umsetzungsprojekte für die Neue Primärversorgung am zuletzt nur noch ambulant geführten LKH Mariazell in Betrieb. In dieser Masterarbeit soll analysiert werden, inwieweit das 2017 in Kraft getretene Primärversorgungsgesetz und weitere Konzepte zur Neuen Primärversorgung im Gesundheitszentrum Mariazell Anwendung finden. Einen weiteren Untersuchungsgegenstand stellt die interdisziplinäre und multiprofessionelle Zusammenarbeit zwischen zentrumsinternen und zentrumsexternen GesundheitsdiensteanbieterInnen dar.

Methodik: Der theoretische Teil dieser Masterarbeit zu den Themengebieten Neue Primärversorgung, entsprechende Konzepte, Gesetze und Pilotprojekte sowie Gesundheits- und Primärversorgung österreichweit und in Mariazell wurden mittels Literaturrecherche erhoben. Für den empirischen Forschungsteil wurden eine Dokumentenanalyse dieser Gesetze und Konzepte sowie ein Experteninterview mit dreizehn ExpertInnen österreichischer Gesundheitsorganisationen und der Mariazeller Primärversorgung durchgeführt.

Autoren: Peißl, L.
Erscheinungsdatum: 2018

A year of integrated care systems - Reviewing the journey so far

The aim of this study was to understand how ICSs are developing and identify emerging lessons for local systems and national policy-makers. We conducted interviews with 72 NHS and local government leaders and other stakeholders to examine progress in eight of the first ICSs:

Autoren: The Kings Fund
Erscheinungsdatum: 2018
Link

A Scoping Review of Facilitators of Multi-Professional Collaboration in Primary Care

Artikel

Introduction: Multi-professional collaboration (MPC) is essential for the delivery of effective and comprehensive care services. As in other European countries, primary care in Norway is challenged by altered patient values and the increased expectations of health administrations to participate in team-based care. This scoping review reports on the organisational, processual, relational and contextual facilitators of collaboration between general practitioners (GP) and other healthcare professionals (HCPs) in primary care.

Methods: A systematic search in specialist and Scandinavian databases retrieved 707 citations. Following the inclusion criteria, nineteen studies were considered eligible and examined according to Arksey and O’Malley’s methodological framework for scoping reviews. The retrieved literature was analysed employing a content analysis approach. A group of stakeholders commented on study findings to enhance study validity.

Autoren: Sørensen, M; Stenberg, U; Garnweidner-Holme, L.
Erscheinungsdatum: 2018
Link

Soziale Arbeit als Gesundheitsberuf

Artikel

Autoren: Redelsteiner, C.
Erscheinungsdatum: 2018

Analyse der aktuellen Umsetzung einer einheitlichen Diagnosen- und Leistungserfassung mittels ICPC-2 in Österreich

Masterarbeit

Bis Mitte 2017 wurden nur Dokumentationen und Codierungen fur Abrechnungszwecke
im niedergelassenen Bereich in  Osterreich herangezogen. Aus diesem Grund waren keine
nationalen sowie regionalen epidemiologischen Auswertungen von Patientinnen- und
Patientendaten moglich. Dadurch bedarf es in  Osterreich des Einsatzes einer einheitlichen
Diagnosen- und Leistungserfassung nicht nur fur Abrechnungszwecke sondern auch
fur Erhebungen von Statistiken im niedergelassenen Bereich. Der internationale Vergleich
legt den Schluss nahe, dass ICPC-2 dafur prinzipiell geeignet ist.
Die vorliegende Arbeit beschaftigt sich mit dem Sachstand des Einsatzes der ICPC-2
Codierung in  Osterreich. Zu diesem Zweck wurde eine Literaturrecherche uber den internationalen
Einsatz von ICPC-2 sowie innerhalb der bestehenden Gesundheitseinrichtungen
im niedergelassenen Bereich eine Umfrage durchgefuhrt. Die ausgewählten Gesundheitseinrichtungen verfügen uber eine Mitgliedschaft im  Osterreichischen Forum für
Primarversorgung im Gesundheitswesen (OEFOP).

Autoren: Kraussler, T.
Erscheinungsdatum: 2018

Kritische Betrachtung des Einsatzes der ICPC-2 Codierung in der Primärversorgung

Masterarbeit

Das Ziel dieser Arbeit ist es, den IST Stand des Einsatzes der ICPC-2 Codierung in
 Osterreich zu erheben. Dazu wurden vier Experteninterviews auf Grundlage eines vorab
entworfenen Fragebogens durchgefuhrt. Die Fragen sind explizit auf den praktischen
Einsatz der ICPC-2 ausgerichtet. Auf Basis dieser Interviews, zwei weiteren Studien und
des im Zuge der Recherchen erworbenen Wissens, wurde eine Analyse der Starken und
Schwachen erstellt. Diese ermoglicht es, die bisher erfassten Starken und Schwachen der
ICPC-2 Codierung aufzuzeigen, um eine Empfehlung fur die Praxis abzugeben.
Zur Einfuhrung in die Thematik der Codierung im Gesundheitswesen wurde vorab die
Rolle der Primarversorgung in  Osterreich de niert, da ICPC-2 speziell dafur entwickelt
wurde. Weiters wurde generell auf die Bedeutung der Dokumentation und Codierung im
Gesundheitswesen eingegangen.

Autoren: Kahr, K.
Erscheinungsdatum: 2018

Why strengthening primary health care is essential to achieving universal health coverage

Artikel

The aims of primary health care overlap with those of universal health coverage, which aims to ensure access to essential health services and safe, effective and affordable essential medicines and vaccines for all people.

Autoren: van Wheel, C; Kidd, MR.
Erscheinungsdatum: 2018
Link

The Complexity, Diversity, and Science of Primary Care Teams

Artikel

This article examines the past, present and future of primary care and teamwork. It begins with a definition and description of primary care–its uniqueness, diversity and complexity, including the historical role of teams within primary care. The article then reviews the emergence of innovative primary care teams, including those grounded in new processes such as the Patient-Centered Medical Home and interprofessional teams that include new types of health professionals, particularly psychologists and other integrated behavioral health clinicians. The article describes key factors that support or hinder primary care teamwork, as well as evidence of the impact of these team-based models on patient outcomes, costs, and team members. It also discusses the role of primary care teams within multiteam systems (or ‘teams of teams’), which are organized around the needs of patients and families, and the unique challenges these systems pose to coordinating care. The article concludes with recommendations for advancing teams in primary care, including changes in payment, descriptions of team competencies, models for primary care team training, and research necessary to inform the gaps in scientific knowledge.

Autoren: Fiscella, K; McDaniel, SH.
Erscheinungsdatum: 2018
Link

Qualität in Arztpraxen Ärztliche Qualitätssicherung im niedergelassenen Bereich

Endbericht

Der vorliegende Projektbericht widmet sich daher der Frage, welche Maßnahmen von öffentlicher Hand durchgeführt werden bzw. vorgeschrieben sind, um die ärztliche Qualität im niedergelassenen Bereich sicherzustellen. Hierzu soll ein Vergleich mit einigen europäischen Ländern angestellt und in einen Kontext zum österreichweiten Modell gesetzt werden.

Autoren: Czypionka, T; Fößleitner, S; Six, E.
Erscheinungsdatum: 2018
Link

Outcome-Messung im Gesundheitswesen

Baselinebericht

Das im Rahmen der Zielsteuerung-Gesundheit erstellte Mess- und Vergleichskonzept zielt darauf ab, anhand einer systematischen Ergebnisdarstellung von Kennzahlen, Aussagen zur Performance des Gesundheitssystems zu treffen. Handlungsfelder, die vertiefender Analysen bedürfen, sollen anhand der Ergebnisse identifiziert und gezielte Priorisierungen sowie informierte Entscheidungsfindungen im Gesundheitswesen unterstützt werden. Dazu wurde in einem ersten Schritt ein Outcome-Framework entwickelt, das in Summe sieben Outcome-Ziele entlang der Funktionsbereiche eines modernen Gesundheitssystems definiert und derzeit 38 Indikatoren bzw. Indikatoren-Gruppen vorsieht. Die Ziele leiten sich aus den ergebnisbezogenen Zielsetzungen der Zielsteuerung-Gesundheit ab.

Autoren: Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz
Erscheinungsdatum: 2018
Link

Exploring the collaboration between formal and informal care from the professional perspective

Artikel

In Dutch policy and at the societal level, informal caregivers are ideally seen as essential team members when creating, together with professionals, co-ordinated support plans for the persons for whom they care. However, collaboration between professionals and informal caregivers is not always effective. This can be explained by the observation that caregivers and professionals have diverse backgrounds and frames of reference regarding providing care. This thematic synthesis sought to examine and understand how professionals experience collaboration with informal caregivers to strengthen the care triad.

Autoren: Hengelaar, AH; et al.
Erscheinungsdatum: 2018
Link

Advanced Primary Care: A Key Contributor to Successful ACOs

Review

Two recent delivery and payment innovations—the patient-centered medical home (PCMH) and accountable care organizations (ACOs)—each promise to help achieve the Triple Aim of improved population health, lower costs, and better patient experiences in health care. Though some early proponents imagined the medical home model nested within a broader medical neighborhood and facilitated through ACOs, these two innovations were birthed via separate movements and tested in public and private pilots in relative isolation over approximately the last decade.

Autoren: Jabbarpour, Y; et al.
Erscheinungsdatum: 2018
Link

Transforming primary care: scoping review of research and practice

Artikel

Purpose – The purpose of this paper is to reflect on research evidence and practice experience of
transforming primary care to a more integrated and holistic model.
Design/methodology/approach – It is based on a scoping review which has been guided by primary care stakeholders and synthesises research evidence and practice experience from ten international case studies.

Autoren: Miller, R; Weir, C; Gulati, S.
Erscheinungsdatum: 2018
Link

Task shifting from physicians to nurses in primary care in 39 countries: a cross-country comparative study

Artikel

Primary care is in short supply in many countries. Task shifting from physicians to nurses is one
strategy to improve access, but international research is scarce. We analysed the extent of task shifting in primary care and policy reforms in 39 countries.

Autoren: Maier, CB; Aiken, LH.
Erscheinungsdatum: 2018
Link

Gesundheitsfördernde Primärversorgung?

Artikel

Dreißig Jahre nach der Verabschiedung der Ottawa-Charta soll auf Basis des Primärversorgungsgesetzes Gesundheitsförderung Einzug in die österreichische Primärversorgung halten. Aber was kann und soll Gesundheitsförderung in der Primärversorgung bedeuten und umfassen?

Autoren: Rojatz, D; Novak, P.
Erscheinungsdatum: 2018
Link

2017

Professionelle Beratung in der Primärversorgung am Beispiel der Herzinsuffizienz

Masterarbeit

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den speziellen Bedürfnissen an Versorgung durch das Gesundheitssystem, die Menschen mit chronischer Herzinsuffizienz haben, und versucht Pflegeberatungsansätze zu identifizieren, die in diesem Bereich erfolgreich implementiert werden können. In der Literatur geht man davon aus, dass in den westlichen industrialisierten Nationen etwa 1-2% der Bevölkerung an Herzinsuffizienz leiden. Gleichzeitig wird ein relativ bedeutender Teil der Gesundheitsausgaben (rund 1,8 Mrd. Euro in Österreich, etwa 5% der Gesamtgesundheitsausgaben) für die Krankheitsgruppe der Herz-Kreislauferkrankungen (I0-I99) aufgewendet. Ein wichtiger Grund für diese hohe Kostenbelastung dürfte in der krankenhauszentrierten Versorgung der Patienten liegen. Der Ausbau der Primärversorgung ist für die steigende Anzahl der Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz ein besserer Weg, um eine effektive und patientennahe Betreuung zu gewährleisten. In diesem Bereich sollte die Pflegeberatung eine wichtige Rolle spielen und den Patienten dabei unterstützen, seine Krankheit weitgehend selbst zu managen. Dies bedeutet sowohl die Symptomkontrolle als auch die Bewältigungsstrategien für diese chronische Erkrankung dem Patienten zu überantworten und ihn bei der
Durchführung dieser Maßnahmen zu betreuen. Internationale Vergleichsstudien legen nahe, dass durch diese Strukturanpassung signifikante Kostensenkungspotentiale genutzt werden können und gleichzeitig das Wohlbefinden und die Lebensqualität dieser Patientengruppe gesteigert werden kann.

Autoren:
Erscheinungsdatum: 2017

Low primary care in Österreich- Eine Analyse hinsichtlich Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität im internationalen Vergleich

Masterarbeit

Die Primärversorgung schneidet in Österreich im internationalen Vergleich schwach ab und gehört zur Kategorie der „low primary care countries“. Das österreichische Gesundheitswesen ist gekennzeichnet durch eine starke Orientierung hin zur sekundären und tertiären Gesundheitsversorgung. Dies spiegelt sich in Österreich an der hohen Anzahl der Krankenhausaufenthalte und Krankenhauseinweisungen wider. Österreich hat 60% mehr Spitalsbetten pro tausend Einwohner, als die durchschnittlichen Werte der gesamten OECD-Staaten. Um eine Ausgabenexplosion der Gesundheitsausgaben zu vermeiden und einen Kostendämpfungseffekt zu bewirken, soll die Primärversorgung in Österreich durch die Verlagerung von Leistungen aus dem stationären Bereich des Krankenhauses in den ambulanten, niedergelassenen Bereich gestärkt werden. Für dieses Vorhaben wird eine Primärversorgung benötigt, welche ein starkes Fundament für das Gesundheitswesen bildet, um eine effiziente Patienten- und Patientinnenversorgung gewährleisten zu können. Ziel der Arbeit ist es, die Herausforderungen und Barrieren für die nachhaltige Umsetzung des Primary Health Care-Konzeptes zu erkennen und diverse Handlungsfelder und Ansatzpunkte für die Weiterentwicklung der Primärversorgung in Österreich nach internationalem Vorbild zu erforschen.

Autoren: Eichhober, G.
Erscheinungsdatum: 2017

Die Rollen und Aufgaben der Advanced Practice Nurse in einem Primärversorgungszentrum bei der Versorgung von chronisch kranken Menschen

Hintergrund: Im Allgemeinen steht Österreich im Zeichen einer guten Gesund-heitsversorgung. Allerdings stellt die Überalterung der Bevölkerung mit einem damit einhergehenden anteiligen Sinken der Zahl der unter 20-Jährigen in den kommenden fünf bis zehn Jahren eine nicht zu unterschätzende Herausforde-rung dar. Zudem haben die steigende Anzahl chronischer Erkrankungen sowie die steigende Prävalenz für Multimorbidität Einfluss auf die Lebensqualität einer stetig wachsenden Gruppe von Betroffenen und deren gesamtes Umfeld.
Ziel: Diese Arbeit beschreibt den derzeitigen Ist-Zustand der Versorgung von chronisch kranken Menschen mit der Diagnose Diabetes mellitus Typ-2 (T2DM) in Österreich mit dem Ziel, darzustellen, welche Aufgaben und Rollen Advanced Practice Nurses künftig im Kontext von Primärversorgungszentren in Österreich erfüllen sollen, um eine effiziente, bedürfnisorientierte und integrierte Versor-gung für die genannte PatientInnengruppe zu gewährleisten.

Autoren: Carda, S.
Erscheinungsdatum: 2017

Case Management in der neuen österreichischen Primärversorgung

Masterarbeit

Steigende Kosten, überlastete HausärztInnen und überfüllte Ambulanzen machen eine Reformierung des Primärversorgungsbereiches dringend nötig, dies wird aktuell von der Bundesregierung mit dem Konzept „Team rund um den Hausarzt“ angestrebt. Neben den genannten Problemen ist momentan eine gezielte Informationsweitergabe und Koordination über Schnittstellen zu FachärztInnen oder Krankenhäusern nicht möglich. Vor allem chronisch erkrankte bzw. psychologisch eingeschränkte PatientInnen oder MigrantInnen leiden unter dieser Tatsache, mehr als der Rest der PatientInnen. Case Management bietet für diese Gruppe eine Unterstützung, um gezielt geeignete Hilfe von den richtigen Professionen zu erhalten. So versucht diese Arbeit die Möglichkeiten von Case Management in der Primärversorgung zu ermitteln und aufzuzeigen, wie dies bereits in anderen Ländern zum Einsatz kommt und welche Implikationen für Österreich daraus abgeleitete werden können.

Autoren: Krassnitzer, M.
Erscheinungsdatum: 2017

Gesundheitsstörungen und Fälleverteilung in zwei allgemeinmedizinischen Praxen unter demAspekt unterschiedlichen Kodierens

Artikel

In allgemeinmedizinischen Praxen wird der Großteil aller Gesundheitsstörungen behandelt. Daraus lässt sich allein quantitativ die Bedeutung der primärärztlichen Versorgung erkennen. Detaillierte, fünf Jahre umfassende Fälle-Erhebungen in zwei Landpraxen geben einen Einblick in den Praxisalltag. Bei dieser Jahresprävalenz-Zählung wurden im gesamten Erhebungszeitraum 24.541, bzw. 32.605 Beratungsergebnisse bei einer durchschnittlichen Praxispopulation von 1500, bzw. 1700 Personen registriert. Die Häufigkeiten der über 500 verschiedenen Gesundheitsstörungen zeigen eine typische Pareto-Verteilung. Die Fälleverteilung charakterisiert das Fach Allgemeinmedizin und bestimmt wesentlich das Vorgehen in der Praxis. Defizite in der gemeinsamen Fachsprache, und zwar hinsichtlich der Benennung von Gesundheitsstörungen, werden beim Vergleich der Praxen erkennbar. Eine Problematik, deren Auswirkung auf die ärztliche Versorgung, die Ausbildung und die Forschung weiter untersucht werden sollte.

Autoren: Fink, W; Kasper, O; Kaminski, G.
Erscheinungsdatum: 2017
Link

Factsheet zur Neuen Primärversorgung

Factsheet

Factsheet zur Neuen Primärversorgung des Bundesministeriums für Gesundheit

Autoren: BMGF
Erscheinungsdatum: 2017
Link

2016

Skill- und Grademix in der Pflege: subjektive Bedürfnisse der Pflegekräfte vs. der gesetzlichen Rahmenbedingungen für Pflegeberufe – Zukunftsperspektive der Pflegeberufe in Österreich

Masterarbeit

Der Pflegeberuf ist im Wandel, zumal die österreichische Pflege mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert ist. Im Sommer 2016 wurde die Gesetzesnovelle beschlossen, welche die Pflegeausbildung grundlegend reformiert. Dadurch entsteht ein neuer Skill- und Grademix in der Pflege, der eine völlig neue Handlungsbasis für Fragen wie „Wer macht was?“ und „Wer darf was?“ schafft. Die Pflegenden hatten schon im Vorfeld der neuen Gesetzesnovelle zahlreiche ärztliche Tätigkeiten übernommen, bei Beibehaltung des eigenen Tätigkeitsbereiches. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, das Ausmaß der
Arbeitsbelastung der Pflegepersonen durch zunehmende Arbeitsverdichtung infolge dieser Entwicklung in der Pflege zu identifizieren und mögliche Lösungsansätze aufzuzeigen.

Autoren: Dzakic, E.
Erscheinungsdatum: 2016

Primary Health Care in the city of Baden bei Wien - Opportunities and Limitations at the Implementation

Masterarbeit

Problemstellung: Auf den ersten Blick scheint das österreichische Gesundheitssystem als eines der besten der Welt. Dennoch gilt es, sich auf die ständig ändernden Rahmenbedingungen und Anforderungen einzustellen und mit entsprechenden Anpassungen in der Gesundheitsversorgungsstruktur zu reagieren. Schon 1978 betonte die Weltgesundheitsorganisation die Notwendigkeit der Verstärkung von Primärversorgung. Die österreichische Gesundheitsreform 2013 setzte bereits erste Meilensteine für den Ausbau der Primärversorgung. Mit dem Konzept „Das Team rund um den Hausarzt“, welches im Bundes-Zielsteuerungsvertrag 2014 festgelegt wurde, wurden Rahmenbedingungen für die Implementierung von Primärversorgungszentren geschaffen.

Methodik: Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit dem Thema Primärversorgung und zeigt mögliche Chancen und Limitationen einer Implementierung eines Primärversorgungszentrums in der Modelregion Baden bei Wien auf. Anhand einschlägiger Literaturrecherche und qualitativen Interviews mit Experten aus der Lokalpolitik, Gesundheitsversorgung und Sozialversicherung wird ein Einblick bzw. eine 360 Grad Perspektive gegeben.

Autoren: Eibl, K.
Erscheinungsdatum: 2016

Primärversorgungszentren in Österreich - Bestandaufnahme & erste Analyse

Masterarbeit

Unser österreichisches Gesundheitswesen bietet der gesamten österreichischen Bevölkerung eine gute medizinische Versorgung und ist stets bemüht Patientinnen und Patienten bestmöglich zu versorgen und zu betreuen. Allerdings entwickeln sich unsere laufenden Gesundheitsausgaben leider immer mehr in Richtung Explosion und steigen von Jahr zu Jahr. Um eine künftige Ausgabenexplosion zu vermeiden, hat man beschlossen diese Problematik durch Verlagerung von Leistungen aus dem stationären Bereich des Krankenhauses in den ambulanten, niedergelassenen Bereich zu bewältigen. Damit diese Verlagerung gelingen kann soll die Primärversorgung in Österreich, durch die Einführung eines Primärversorgungs-konzeptes, das im Jahr 2014 entwickelt wurde, sowie durch Primärversorgungs-zentren in einzelnen Bundesländern vorangetrieben werden. Die Primärversorgungs-zentren in den Bundesländern sollen der gesamten Bevölkerung eine wohnortnahe und vor allem effiziente Versorgung bieten. Im Zuge meiner Masterarbeit war es mir deshalb ein Anliegen mich damit auseinanderzusetzen, wie es mit der Primärversorgung generell sowie in Österreich und speziell mit den Versorgungszentren in Österreich aussieht. Ein kurzer Einblick wie weit das Land Deutschland sowie die Schweiz bei der Primärversorgung bereits voranschreiten wird ebenfalls dargestellt. Das Ziel meiner Forschungsfrage war für Österreich die Herausforderungen und Barrieren in der gegenwärtigen Umsetzungsphase zu erforschen. Sämtliche Herausforderungen und Barrieren konnten aus qualitativen Interviews mit Experten aus dem Gesundheitsbereich gewonnen werden. Vor allem die Finanzierung, die Vertragsgestaltung, die Frage der Berufsgruppen, das PHC-Gesetz sowie der Generationenwechsel usw. stellen wesentliche Herausforderungen und Barrieren für Österreich dar, die bewältigt werden müssen. Welche weiteren Herausforderungen und Barrieren existieren und auch welche Chancen und Möglichkeiten das Primärversorgungskonzept für Österreich bietet können im empirischen Teil dieser Masterarbeit im Kapitel Ergebnisse der Interviews nachgelesen werden. Des Weiteren werden auch Empfehlungen zur Überwindung dieser Herausforderungen und Barrieren genannt. Auch Risiken und Probleme werden geschildert sowie es wird auch ein Ausblick in das Jahr 2030 gegeben.

Autoren: Pomper, J.
Erscheinungsdatum: 2016

Primärversorgung: Chancen und Grenzen einer multiprofessionellen und interdisziplinären PatientInnenversorgung

Masterarbeit

Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit dem Thema Primärversorgung. Die österreichische Primärversorgung ist im europäischen Vergleich unterdurchschnittlich entwickelt. Länder mit einer stark ausgeprägten Primärversorgung erreichen nachweislich bessere Gesundheitsergebnisse. Rund 75 Prozent aller derzeit niedergelassenen ÄrztInnen werden bis zum Jahr 2030 den Ruhestand antreten. Aus den genannten Gründen spielt die Implementierung moderner Primärversorgungsstrukturen bei aktuellen Reformbemühungen eine zentrale Rolle.
Die Forschungsfrage bezieht sich auf die Identifikation von Chancen und Grenzen in Bezug auf die Umsetzung multiprofessioneller und interdisziplinärer Primärversorgungsstrukturen in Österreich. Des Weiteren wird der Status Quo der Primärversorgung diskutiert und internationale Entwicklungen skizziert.

Autoren: Jagschitz, S.
Erscheinungsdatum: 2016

Optimierung der Primärversorgung in den österreichischen Gemeinden, durch die Implementierung von „Regionalen Gesundheits- und Krankenpflegepersonen“- am Beispiel Bezirk Gänserndorf.

Masterarbeit

Problemstellung: Der Begriff Primärversorgung umfasst eine Gesundheitsversorgung die für Einzelpersonen und deren Familien in jeder Phase ihrer Entwicklung, eine kontinuierliche Fürsorge auf Basis der individuellen Wünsche und Bedürfnisse gewährleistet. Der Fokus liegt hier auch auf der ganzheitlichen systemischen Pflege und Betreuung eines Menschen, speziell in seinem häuslichen Setting, auch im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit dem Akutbereich und anderen medizinischen- therapeutischen Einrichtungen. Trotz zahlreicher internationaler und nationaler Forderungen, konnte einer flächendeckenden Umsetzung dieses Konzeptes im österreichischen Gesundheitssystem, noch nicht nachgekommen werden.

Methodik: Mittels Literaturrecherche erfolgte die Darstellung bestehender allgemeiner Versorgungskonzepte, eine Erhebung der aktuellen Schwächen und Schnittstellenproblematiken im österreichischen primären Gesundheitsversorgungsystem, sowie eine Zusammenfassung internationaler „Primary Nursing“ beziehungsweise „Public Health Nursing“ Konzepte. Sechs Expertinnen und Experten, partiell mit Erfahrungswerten im primären Versorgungssektor, sowie aus dem operativen Gesundheitsversorgungssektor wurden für die Beantwortung der gestellten Forschungsfragen, sowie für die Ergebnisdarstellung herangezogen und im Rahmen qualitativer halb standardisierter Interviews zu der Thematik befragt.

Autoren: Walla, SE.
Erscheinungsdatum: 2016

Blueprint for an Undergraduate Primary Care Curriculum

Artikel

In light of the increasing demand for primary care services and the changing scope of health care, it is important to consider how the principles of primary care are taught in medical school. While the majority of schools have increased students’ exposure to primary care, they have not developed a standardized primary care curriculum for undergraduate medical education. In 2013, the authors convened a group of educators from primary care internal medicine, pediatrics, family medicine, and medicine–pediatrics,
as well as five medical students to create a blueprint for a primary care curriculum that could be integrated into a longitudinal primary care experience spanning undergraduate medical education and delivered to all students regardless of their eventual career choice.

Autoren: Fazio, SB; Demasi, M; Farren, E; et al.
Erscheinungsdatum: 2016
Link

Monitoring Primärversorgung - Methodenentwicklung für eine Umsetzung in Österreich

Bericht

Dieser Bericht beschäftigt sich daher mit Methoden für ein Monitoringsystem der Primärversorgung in Österreich. Der Aspekt der Evaluation wird nicht behandelt.
Der Bericht stellt eine Vorarbeit für eine operative Umsetzung dar und umfasst neben der Definition von Monitoring-Indikatoren auch die Identifikation von Datenproblemen, die intensive Diskussion und Beschäftigung mit/zu einzelnen Indikatoren sowie die testhafte Berechnung und anschließende Visualisierung ausgewählter Indikatoren, woraus wichtige Erkenntnisse gewonnen werden konnten.

Autoren: HVB
Erscheinungsdatum: 2016
Link

Das (unentdeckte) Potential Sozialer Arbeit in der Gesundheitsförderung am Beispiel von Primary Health Care

Master Arbeit

Im ersten Teil dieser Arbeit werden theoretische Grundlagen zur Gesundheitsförderung,
zum Verhältnis Sozialer Arbeit und Gesundheitsförderung sowie die Grundsätze und aktuellen
Entwicklungen zu Primary Health Care erörtert.
Im zweiten Teil werden die Ergebnisse der Interviews vorgestellt, die mit ExpertInnen aus
den Bereichen Wissenschaft, Praxis, Sozialpolitik und Schnittstellenmanagement geführt
wurden. Abschließend werden die Erkenntnisse zusammenfassend präsentiert und diskutiert.

Autoren: Mitterlechner, S.
Erscheinungsdatum: 2016
Link

More terminological clarity in the interprofessional field

Artikel

The terminology which has been used up until now within interprofessional healthcare has been characterised by a certain definitional weakness, which, among other factors, has been caused by an uncritical adoption of language conventions and a lack of theoretical reflection. However, as terminological clarity plays a significant role in the development and profiling of a discipline, the clarification and definition of commonly-used terminology has manifested itself as a considerable objective for the interprofessional research community. One of the most important journals for research in the area of interprofessional education and care, the Journal of Interprofessional Care, has expanded its author guidelines relating to terminology, modeled after the conceptual considerations of the research group around Barr et. al and Reeves et al. A German translation of the suggested terms therein has been presented in this contribution, and discussed in light of the challenges to a possible adaptation for the German-speaking world. The objective is to assist communication in practice and research in becoming clearer, while promoting an increasing awareness to and the transparency of determined definitions and terminologies.

Autoren: Mitzkat, A; Berger, S; Reeves, S; Mahler, C.
Erscheinungsdatum: 2016
Link

2015

Quality improvement for General Practice

Report

The aim of this guide is to make the principles and tools of quality improvement as accessible as possible for GPs and their practices teams.

Autoren: Royal College of General Practitioners
Erscheinungsdatum: 2015

Primärversorgung in Europa

Artikel

Der vorliegende Beitrag gewährt einen Einblick in die Primärversorgungsstrukturen europäischer
Länder mit unterschiedlich ausgeprägter Primärversorgung. Interessanterweise zeichnen sich länderübergreifend oftmals sehr ähnliche Probleme im Gesundheitswesen ab. Probleme, die man in Österreich durch eine Stärkung der Primärversorgung (PV) zu lösen hofft, bestehen in Ländern mit stark ausgeprägter Primärversorgung nach wie vor. In ganz Europa ist man auf der Suche nach Strategien, dem demografischen Wandel und seinen Auswirkungen auf die Gesundheitssysteme zu begegnen. Ebenso zeichnet sich über die Grenzen der Länder hinweg ein einheitlicher Trend eines ärztlichen Nachwuchsproblems ab. Dieser Beitrag zeigt die unterschiedliche Herangehensweisen europäischer Staaten und ihrer Sozialsysteme an die Herausforderungen der Gesundheitspolitik auf.

Autoren: Bergbauer, T.
Erscheinungsdatum: 2015

Stressed and overworked? A cross-sectional study of the working situation of urban and rural general practitioners in Austria in the framework of the QUALICOPC project

Artikel

Aim: To assess the workload of general practitioners (GPs) in Austria, with a focus on identifying the differences between GPs working in urban and rural areas.
Methods: Within the framework of the Quality and Costs of Primary Care in Europe (QUALICOPC) study, data were collected from a stratified sample of GPs using a standardized questionnaire between November 2011 and May 2012. Data analysis included descriptive statistics and regression
analysis.

Autoren: Hoffmann, K; Wojczewski, S, George, A; Schäfer, WLA; Maier, M.
Erscheinungsdatum: 2015
Link

Neue Konzepte der extramuralen Versorgung

Zeitschrift

Autoren: LIG – Linzer Institut für Gesundheitssystem-Forschung
Erscheinungsdatum: 2015
Link

Modell für die Primärversorgung von Kindern und Jugendlichen in Österreich

Artikel

Das vorliegende Modell wurde mit dem einzigen Ziel erarbeitet, die Primärversorgung (PV) von
Kindern und Jugendlichen in Österreich zu verbessern. Ausgangsbasis waren bereits früher
erhobene eigene Daten, eine umfangreiche Literaturrecherche und die persönlichen Erfahrungen
der Mitglieder der Arbeitsgruppe PV (AG PV) des Vereins „Politische Kindermedizin“ (PKM) aus
verschiedenen Berufsgruppen. Darüber hinaus wurden von der AG PV unter Einbeziehung von
VertreterInnen anderer in die PV von Kindern und Jugendlichen involvierten Professionen
verschiedene Grundlagen neu erhoben.

Autoren: Püspök, R; Fohler, O; Himmelbauer, I; et al.
Erscheinungsdatum: 2015
Link

Primary Health Care (PHC): Erstellung eines Master-Evaluationskatalogs für österreichische PHC-Einrichtungen

Bericht

Der vorliegende Bericht beschreibt die Entwicklung und Auswahl von Qualitätsindikatoren zur übergeordneten Evaluation der in Österreich geplanten Primary Health Care (PHC)-Einrichtungen, welche den Anforderungen des Konzepts der Bundes-Zielsteuerungskommission zur multiprofessionellen und interdisziplinären Primärversorgung in Österreich entsprechen.

Autoren: Abuzahra, M; et al.
Erscheinungsdatum: 2015
Link

Unregulated access to health-care services is associated with overutilization—lessons from Austria

Artikel

The Austrian health-care system is characterized by free provider choice and uncontrolled access to all levels of care. Using primary data, the ECOHCARE study shows that hospitalization rates for the secondary and tertiary care levels in Austria are both 4.4 times higher than those reported from the USA using a similar methodology. At the same time, essential functions of the primary care sector are weak. We propose that regulating access to secondary and tertiary care and restricting free provider choice to the primary care level would both reverse over utilization and strengthen the primary care sector.

Autoren: Pichlhöfer, O; Maier, M.
Erscheinungsdatum: 2015
Link

Assessing the potential for improvement of primary care in 34 countries

Artikel

We did a cross-sectional survey of 69 201 patients who had just visited general practitioners at primary-care facilities. Patients rated five features of person-focused primary care – accessibility/availability, continuity, comprehensiveness, patient involvement and doctor–patient communication. One tenth of the patients ranked the importance of each feature on a scale of one to four, and nine tenths of patients scored their experiences of care received. We calculated the potential for improvement by multiplying the proportion of negative patient experiences with the mean importance score in each country. Scores were divided into low, medium and high improvement potential. Pair-wise correlations were made between improvement scores and three dimensions of the structure of primary care – governance, economic conditions and workforce development.

Autoren: Schäfer, WLA; Boerma, WGW; Murante, AM; et al.
Erscheinungsdatum: 2015
Link

A Canadian Provider’s Handbook to Home-Based Primary Care

Artikel

This handbook has been developed for those with an interest in providing home-based primary care to their patients. It is not intended to be a compendium of detailed operating procedures, or clinical practice guidelines as we appreciate that the operational context within which a primary care provider may want to deliver home-based primary care will vary significantly, and that current clinical practice guidelines rarely if ever focus on the needs of the homebound.

Autoren: Akhtar, S; Pham, TN.
Erscheinungsdatum: 2015
Link

2014

Niederschwellige Gesundheitsversorgung am Beispiel des Ambulatoriums Caritas Marienambulanz in Graz

Masterarbeit

Das Ambulatorium Marienambulanz Graz ist eine dieser Einrichtungen, die mittels niederschwelliger
Angebote an der Schließung dieser Versorgungslücke arbeiten, um jenen, die medizinische Hilfe benötigen, diese auch zukommen zu lassen. Diese Arbeit zeigt, wie das gelingt und mit welchen Herausforderungen Einrichtungen dieser Art zu kämpfen haben.

Autoren:
Erscheinungsdatum: 2014

An Introductory Guide to Population Health for General Practice Nurses

Guide

The aim of this guide is to provide general practice nurses and practices with an understanding of population health approaches that are workable from and within general practice settings, and guidance on implementing activities that have been shown to be effective. This guide does not attempt to provide a comprehensive reference work on population health. It is a targeted resource that has been specifically designed for general practice nurses and practices to steer enhancements through population health activity.

Autoren: Australian Primary Health Care Nurses Association (APNA)
Erscheinungsdatum: 2014
Link

Gutachten zur Gestaltung nicht-monetärer Anreize für Ärztinnen und Ärzte

Bericht

Die Gesundheitsreformen in fast allen industrialisierten Ländern zielen darauf ab, die Motivation von ärztlichen Professionals mittels monetärer Anreize, wie z.B. Pay-for-Performance, zu beeinflussen. Geld stellt jedoch nur einen funktionierenden Anreiz dar, wenn die Quantität die Leistung bestimmt. Wenn
allerdings eine Verbesserung der Qualität angestrebt wird, versagt das Pekuniäre. Des Weiteren kann die extrinsische monetäre Anreizsetzung negative Effekte, wie z.B. eine Störung der kollegialen Zusammenarbeit, ein Ausnutzen der definierten Maßgrößen („gaming-the-system“), und eine Verdrängung („crowding-out“) der intrinsischen Motivation bewirken. Um diesen Nebenwirkungen entgegen zu wirken, ist es von entscheidender Bedeutung, die intrinsische, ärztliche Motivation aktiv zu stärken. Diese wird gestützt und ist definiert durch Freude- und Verpflichtungs-basierte soziale Normen, die aus der ärztlichen Professionskultur abgeleitet und durch nicht-monetäre Anreize beeinflusst werden können.

Autoren: Erstellt für den Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger durch das HCM Institute for Healthcare Management GmbH
Erscheinungsdatum: 2014
Link

The 10 Building Blocks of High-Performing Primary Care

Artikel

Our experiences studying exemplar primary care practices, and our work assisting other practices to become more patient centered, led to a formulation of the essential elements of primary care, which we call the 10 building blocks of highperforming primary care. The building blocks include 4 foundational elements: engaged leadership, data-driven improvement, empanelment, and team-based care that assist the implementation of the other 6 building blocks: patient-team partnership, population management, continuity of care, prompt access to care, comprehensiveness and care coordination, and a template of the future. The building blocks, which represent a synthesis of the innovative thinking that is transforming primary care in the United States, are both a description of existing high-performing practices and a model for improvement.

Autoren: Bodenheimer, T; Ghorob, A; Willard-Grace, R; Grumbach, K.
Erscheinungsdatum: 2014

2013

Schnittstellenproblematik zwischen intra- und extramuralem Bereich des österreichischen Gesundheitssystems am Beispiel von Gruppenpraxen

Masterarbeit

Hintergrund: Das österreichische Gesundheitssystem ist geprägt durch viele Akteure und die verfassungsmäßige Fragmentierung in zwei Versorgungsbereiche (intra- und extramural). Daher kommt es auf den immer komplexer werdenden Behandlungspfaden der Patienten zu vielen Schnittstellen, die sich oft als problematische finanzielle und versorgungstechnische Kompetenzübergänge gestalten. Dabei führen unterschiedlichen Interessen aus den zwei Bereichen zu gravierenden Ineffizienzen in der Versorgung. Das Kooperationsmodell Gruppenpraxis, das seit 2001 im niedergelassenen Bereich wohnortnahe Versorgung anbietet, wird besonders durch diese Interessenkonflikte in deren Versorgungseffektivität und -effizienz beeinträchtigt.
Ziel dieser Arbeit ist eine kritische Auseinandersetzung am Beispiel von Gruppenpraxen mit den vielfältigen Gründen und daraus resultierenden Problemen von Interessenkonflikten und das Darstellen der dazugehörigen Interessensgruppen. Die Ergebnisse können als Grundlage für Strategien zur Kommunikationsverbesserung dienen und Prozessoptimierungen initiieren.
Methodik: Grundlage dieser Masterarbeit ist eine einschlägige Literaturrecherche sowie eine darauf aufbauende qualitative Datenerhebung und Inhaltsanalyse in Anlehnung an Gläser & Laudel. Mittels leitfadengestützter Befragung wurden sieben Experteninterviews durchgeführt (vier Experten des österreichischen Gesundheitssystems und drei praktizierende Gruppenpraxenärzte).

Autoren: Stögerer, S
Erscheinungsdatum: 2013

Die Family Health Nurse - Ein Konzept der WHO und seine Implementierbarkeit in die österreichische, gemeindenahe Pflege am Beispiel Kärntens

Diplomarbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht bei-spielhaft die Voraussetzungen für eine Implementierung des Konzeptes der Family Health Nurse (FHN) in das bestehende österreichische mobile Pflege- und Betreuungssystem am Beispiel Kärntens. Dabei wird das Konzept der Family Health Nurse detailliert dargestellt, und auf Basis der Ergebnisse von ExpertInneninterviews (n=8) und des theoretischen Rahmens eine Empfehlung für die Implementierung des Konzeptes der Family Health Nurse erarbeitet.

Autoren: Lugger, A.
Erscheinungsdatum: 2013

Sozialmedizinisches Zentrum Liebenau - gelebtes Konzept gesundheitsförderlicher, interdisziplinärer Primärversorgung im kommunalen Setting

Master Arbeit

Das Sozialmedizinische Zentrum Liebenau stellt seit rund 30 Jahren eine gesundheitsförderliche, interdisziplinäre Versorgungseinrichtung im kommunalen Setting dar. Partizipation, Selbstbestimmung und Entwicklung von personellen gesundheitlichen sowie sozialen Fähigkeiten der BürgerInnen im Bezirk, sind Teil der täglichen Arbeit. Der Aktionsradius des SMZ Liebenau geht dabei über die rein medizinische Versorgung hinaus.
Diese Masterarbeit beschreibt das SMZ Liebenau und geht der Frage nach, ob hier ein geeignetes Versorgungsmodell, entsprechend den WHO Empfehlungen, für die gesundheitlichen und sozialen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts besteht. Die Themenstellung wird anhand einer umfangreichen Literaturarbeit aufbereitet. Recherchen im Arbeitsumfeld, die Sichtung von Sekundärdaten sowie eine Interviewführung mit den Akteuren des SMZ Liebenau ergänzen diese Arbeit.

Autoren: Brunner, A.
Erscheinungsdatum: 2013
Link

2012

Integrative Gesundheitsversorgung am Beispiel des Sozialmedizinischen Zentrums Liebenau – Ein Modell für die Zukunft?

Master Arbeit

Diese Masterthesis beleuchtet das Modell einer integrierten bzw. integrativen
Gesundheitsversorgung, das in Form eines sozialmedizinischen Versorgungszentrums mit interdisziplinären Tätigkeitsbereichen umgesetzt werden soll.

Autoren: Urlesberger, M.
Erscheinungsdatum: 2012
Link

2011

Ambulante Vergütung im internationalen Vergleich: Perspektiven für Österreich

Artikel

Das Vergütungssystem im ambulanten Bereich übt starke Anreize im erwünschten wie unerwünschten
Sinne auf das Leistungsgeschehen aus und steht im Fokus sowohl der „sektorenübergreifenden
Finanzierung des ambulanten Bereichs“ der 15a-Vereinbarung als auch der letzten ASVGNovelle,
die pauschale Vergütungsformen ermöglicht. Theoretische Erkenntnisse und internationale
Erfahrungen zeigen, dass das österreichische Vergütungssystem verbesserungsfähig ist. Bezahlungsformen orientieren sich international stärker an Prozessen. Um keine verzerrenden Anreize zu setzen, wird die Vergütung von Leistungen in Relation zu ihrem Aufwand gesetzt, wobei in jüngsten
Revisionen, beispielsweise des deutschen EBM, der ärztlichen Zuwendung ein höheres Gewicht zukommt als den Technikkosten. Insbesondere für integrierte Versorgungsformen bietet das niederländische Modell der „chain-DTCs“ interessante Anregungen. Insgesamt lassen sich für einzelne Bereiche des Leistungsgeschehens die jeweils passendsten Vergütungsformen einsetzen und zu einem Vergütungssystem kombinieren.

Autoren: Czypionka, T; Riedel, M; Obradovits, M; Sigl, C; Leutgeb, J.
Erscheinungsdatum: 2011
Link

Konzept zur Verbesserung der Zusammenarbeit im Pinzgauer Gesundheitswesen

Endbericht

Das Projekt „Verbesserung der Zusammenarbeit im Pinzgauer Gesundheitswesen“, ein Auftrag der Salzburger Landesregierung an die Bietergemeinschaft Gesundheit Österreich Forschungs- und Planungs GmbH (GÖ FP) / Kretz-Consulting e. U., legt besonderes Augenmerk auf die Nahtstellen zwischen intra- und extramuraler Versorgung und zwischen Gesundheitswesen und Sozialbereich, um die Kooperation zwischen den Versorgungseinrichtungen innerhalb der Sektoren und zwischen ihnen zu verbessern (Kommunikation, Koordination sowie Vermeiden von Doppelgleisigkeiten).

Autoren: Pochobradsky, E; Entleitner, M; Neruda, T.
Erscheinungsdatum: 2011
Link

2010

Sixteen years of ICPC use in Norwegian primary care: looking through the facts

Artikel

The International Classification for Primary Care (ICPC) standard aims to facilitate simultaneous and
longitudinal comparisons of clinical primary care practice within and across country borders; it is also used for administrative purposes. This study evaluates the use of the original ICPC-1 and the more complete ICPC-2 Norwegian versions in electronic patient records.

Autoren: Botsis, T; Basso, CF; Hartvigsen, G.
Erscheinungsdatum: 2010
Link

2003

Das Primary Health Care Konzept

Artikel

Autoren: Hampel, D
Erscheinungsdatum: 2003

Realisierbare Qualität in der Primärversorgung – Lernen von einem niederländischen Praxismodell

Artikel

Vor dem Hintergrund immer knapper werdender Ressourcen bekommt eine qualitativ hochwertige Primärversorgung zunehmende Bedeutung. Insbesondere in den Niederlanden wurde durch frühzeitige Neustrukturierungen im Gesundheitswesen mit einhergehender Stärkung der hausärztlichen Rolle eine hohe Effizienz erreicht. Bedeutsam in diesem Zusammenhang ist auch die prägende Rolle der allgemeinmedizinischen Lehre und Forschung an der Universität. Wesentliche Qualitätsmerkmale sind eine
elektronische Vernetzung der einzelnen Leistungsanbieter innerhalb einer Region, ausgeprägte Leitlinienorientierung und Einführung von so genannten Nurse Practitioners in die Praxisroutine. Diese Umstrukturierungen bringen allerdings auch Veränderungen des ärztlichen Rollenverständnisses mit sich. Wie eine Realisierung dieses Qualitätsmodells aussehen kann, wird anhand einer niederländischen Gemeinschaftspraxis aufgezeigt, die im Rahmen von Modellprojekten mit der Universität Maastricht und
mit Krankenkassen kooperiert.

Autoren: Schneider, A; Dinant, GJ; Szecsenyi, J.
Erscheinungsdatum: 2003
Link

2000

Primary Health Care and General Practice

Scoping Report

Primary health care (PHC) is a term which has come to have many different meanings to different people. Recognising the complexities behind the term, and the relationships between PHC, population health and general practice are important steps in addressing any possible shift in emphasis from general practice to PHC.

Autoren: Department of General Practice Flinders University, Australia
Erscheinungsdatum: 2000

1978

Declaration of Alma-Ata

Decleration

The International Conference on Primary Health Care, meeting in Alma-Ata this twelfth day of September in the year 1978, expressing the need for urgent action by all governments, all health and development workers, and the world community to protect and promote the health of all the people of the world, hereby makes the following Declaration:

Autoren: WHO
Erscheinungsdatum: 1978

Erklärung von Alma-Ata

Erklärung

Die Internationale Konferenz über primäre Gesundheitsversorgung, die am zwölften Tag des Monats September 1978 in Alma-Ata stattfand, gibt angesichts des dringenden Handlungsbedarfs für alle Regierungen und alle im Gesundheitswesen und in der Entwicklungshilfe Tätigen sowie die Weltgemeinschaft insgesamt zum Schutz und zur Förderung der Gesundheit aller Menschen auf der Welt die folgende Erklärung ab:

Autoren: WHO
Erscheinungsdatum: 1978

1920

Interim Report on the Future Provision of Medical and Allied Services 1920 (Lord Dawson of Penn)

Bericht

"The domiciliary services of a given district would be based on a Primary Health Centre -an institution equipped for services of curative and preventive medicine to be conducted by the general practitioners
of that district, in conjunction with an efficient nursing service and with the aid of visiting consultants and specialists. Primary Health Centres would vary in their size and complexity according to local needs, and
as to their situation in town or country, but they would for the most part be staffed by the general practitioners of their district, the patients retaining the services of their own doctors."

Autoren:
Erscheinungsdatum: 1920

Sonstige

Autoren:
Erscheinungsdatum: Sonstige