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Nachlese zu vergangenen Online-Meetings

Anleitung für die Teilnahme am Online-Meeting

Um Ihnen die Teilnahme am Online-Meeting zu erleichtern, haben wir folgende Anleitung erstellt: OEFOP-Online-Meeting-Anleitung (388 Downloads)


15. Online-Meeting vom 7.6.2018

Martin Sprenger von der Meduni Graz berichtet über den Steirischen Blueprint eines Versorgungskonzepts.

Im Paragraph 6, Absatz 1 des Primärversorgungsgesetz steht: „Zur Sicherstellung der in § 4 enthaltenen Anforderungen und des in § 5 enthaltenen Leistungsumfangs hat die Primärversorgungseinheit im Hinblick auf die Versorgung der Bevölkerung im Einzugsgebiet über ein Versorgungskonzept zu verfügen.“ Damit wird die Erstellung eines Versorgungskonzepts (VK) zur gesetzlichen Verpflichtung. Wie umfangreich und detailliert dieses sein soll, bleibt offen.

Im April 2017 wurde das Institut für Allgemeinmedizin und Evidenzbasierte Versorgungsforschung (IAMEV) der MedUni Graz vom Gesundheitsfonds Steiermark beauftragt ein VK für eine Primärversorgungseinheit (PVE) in Weiz zu erarbeiten. Diese Gelegenheit wurde genützt um eine Vorlage (Blueprint) für zukünftige VK zu entwickeln. Dabei wurden folgende Kriterien angewendet: 1) das VK muss gesetzeskonform sein, 2) es muss machbar sein und nicht überfordern, 3) es soll alle Beteiligten zum (Neu)Denken über Primary Health Care (PHC) anregen, 4) es soll ein klares Bild der regionalen IST und zukünftigen SOLL Situation geben, 5) es soll eine öffentlich verfügbare Diskussionsgrundlage für alle Stakeholder (Anbieter, Zahler und Bevölkerung) bieten und 6) eine gute Grundlage für den Versorgungsvertrag sein.

Inzwischen wurde der Blueprint auch für die Erstellung der VK der PVE Mariazell und PVE Eisenerz verwendet. Dabei hat sich die Vorlage bewährt und wurde auf Basis von Rückmeldungen weiterentwickelt. Wir hoffen, dass wir ihn bald allen OEFOP Mitgliedern zum gratis Download anbieten können. Damit könnte er auch für VK in anderen Bundesländern verwendet werden. Vor allem aber würde diese Veröffentlichung den Diskurs erweitern und dabei helfen die Vorlage noch benutzerfreundlicher zu gestalten.

Mehr erfahren: Vortrag 15. Online Meeting – 07.06.2018 (37 Downloads) bzw.  Protokoll 15. Online-Meeting - 07.06.2018 (20 Downloads)

14. Online-Meeting vom 1.2.2018

Peter Nowak und Daniela Rojatz von der Gesundheit Österreich GmbH haben über Gesundheitsförderung, Prävention und Gesundheitskompetenz im Rahmen der Primärversorgung referiert. Nach einer ersten Klärung und Abgrenzung der Begrifflichkeiten wurde über die Ergebnisse einer Arbeit zum Thema „Gesundheitsförderung im Setting Hausarztpraxis“ berichtet. (Publikation unter: https://jasmin.goeg.at/280/

Ausgehend von der bestehenden Praxis im Setting „Hausarztpraxis“ wurde hier die vorhandene wissenschaftliche Evidenz von Gesundheitsförderungsmaßnahmen niedergelassener Allgemeinmediziner/innen und österreichische Projekterfahrungen analysiert. Daraus wurden Empfehlungen zur Stärkung von Gesundheitsförderung im Setting Hausarztpraxis abgeleitet. Aufbauend auf diesen Ergebnissen werden die Themen Gesundheitsförderung, Prävention und Gesundheitskompetenz nun auch im Setting „Primärversorgungseinheit“ diskutiert.  Die nächste Gelegenheit dazu ist ein Workshop im Rahmen des Primärversorgungs-Kongresses 2018.

Auch diesmal entstand eine sehr lebhafte Diskussion unter den rund 25 TeilnehmerInnen, die auch diesmal wieder in der Mehrzahl online dabei waren.

Mehr erfahren: Vortrag 14. Online Meeting – 01.02.2018 (33 Downloads) und Protokoll 14. Online-Meeting -01.02.2018 (20 Downloads)

13. Online-Meeting vom 19.12.2017

Stefan Eichwalder vom Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMGF) stellte in unserem 13. Online-Meeting die „Gründungsinitiative zur Förderung der Primärversorgung“ vor . (Nachlesen in den Unterlagen: Vortrag 13. Online Meeting – 19.12.2017 (191 Downloads) ). In einer kurzen Einleitung über internationale Zusammenhänge stellte er u.a. dar, welche Möglichkeiten der (Co-)Finanzierung über EU-Mittel interessant sein könnten. Das BMGF hat hierzu in Brüssel Kontakte geknüpft und ist im Moment dabei, die Umsetzbarkeit mittels verschiedener Fonds zu evaluieren. Die Gründungsinitiative möchte in weiterer Folge hier eine Mittlerfunktion übernehmen, um künftig Länder, Gemeinden und einzelne PVE besser unterstützen zu können. Neben dem Ausloten besserer finanzieller Möglichkeiten, soll es aber auch andere konkrete Hilfestellungen (z.B. in Form von Versorgungskonzept-Vorlagen und Grundsatzpapieren) geben. Die Idee dahinter ist, nicht in jeder Gründung „das Rad neu zu erfinden“ und auch den einzelnen die immer neu zu tragenden Kosten zu ersparen. Die geplante Zeitschiene für diese konkreten Umsetzungshilfen: Mitte 2018. Stefan Eichwalder hat uns versprochen die Ergebnisse in einem gesonderten Online-Meeting zu präsentieren.

In einer sehr angeregten Diskussion wurde vorallem die ICPC2 – Codierung thematisiert sowie die derzeit (bundeslandspezifisch) äußerst unterschiedlichen Vorgehensweisen rund um das Entstehen neuer Primärversorgungseinheiten (PVE).

Aufgrund des spannenden Austauschs wurde der „Vereinsteil“ diesmal recht kurz gehalten. Infos dazu folgen per Mail.

Mehr erfahren: Protokoll 13. Online-Meeting -19.12.2017 (16 Downloads)

12. Online-Meeting vom 09.11.2017

Das 12. Online Meeting drehte sich ganz um das Oberösterreichische Konzept neuer Primärversorgungsmodelle. Andrea Floimayr von der Oberösterreichischen Gebietskrankenkasse erklärte die Strategie und Umsetzung bezüglich neuer Primärversorgungseinheiten (PVE). Oberösterreich verfolgt den Ansatz, dass PVE ganz klar von allen Stakeholdern als Teil der Primärversorgung angesehen werden. 12-13 Modelle sind bis 2020 in Oberösterreich geplant und dies wird mit Sicherheit gelingen, da der Andrang groß ist. Das Besondere an der Vereinbarung ist, dass die AnwärterInnen aus 4 verschiedenen Honorierungsmodellen wählen können, dass es eine ehrliche Evaluierung gibt und vor allem eine relativ große Flexibilität in den Nachverhandlungen. Mittlerweile wurden auch die Rahmenbedingungen und Kriterien für ein PrimärversorgungsNETZWERK (PVN) und die Besonderheiten, die sich bei PVN ergeben (z.B. Öffnungszeiten) zwischen Kasse, Land und ÄK ausverhandelt. Eine Mitteilung wird Ende November/Anfang Dezember 2017 öffentlich erfolgen. Ein erstes PVN, eine Mischung aus zentraler Einheit und dezentraler Einheit befindet sich in Planung.

Mehr erfahren über OÖ:  Das Oberösterreichische PVE Konzept (43 Downloads) und auf unserer Versorgungskarte

Im OEFOP „Vereinsteil“ wurden die erfolgreichen Auftritte des OEFOP bei österreichweiten Veranstaltungen präsentiert und ein ausgiebiger Rundblick in die Bundesländer gepflegt. Dabei ist als Besonderheit hervorzuheben, dass auch Niederösterreich am 09.11.2017 eine gemeinsame offizielle entsprechende Vereinbarung („Basispapier“) beschlossen hat und so einem Start von Pilotprojekten von Primärversorgungseinrichtungen (PVE) nichts mehr im Wege steht. Mehr dazu ebenfalls auf unserer Versorgungskarte.

Mehr erfahren: Protokoll 12. Online-Meeting - 09.11.2017 (17 Downloads)

11. Online-Meeting vom 21.09.2017

Gabi Pichler, Geschäftsführerin des Gesundheitsnetzwerk Tennengau berichtete über die aktuellen Aktivitäten rund um das Netzwerk. 3 Gruppenpraxen (Rif, Kuchl und Abtenau) bilden gemeinsam mit Gesundheits- und Sozialdiensten vor Ort eine Netzwerkstruktur zur Versorgung der Region Tennengau. Das Gesundheitsnetzwerk besteht als Genossenschaft mit ihren Mitgliedern bereits seit 1998. Der Ausbau in Richtung Primärversorgungsnetzwerk ist ein vom Land Salzburg  finanziertes Projekt mit einer Laufzeit von 3 Jahren. Das Forum diskutierte interessante Aspekte von Primärversorgungsnetzwerken wie Zugang zu Leistungen, Öffnungszeiten, Bezahlung, Einschreibesysteme, Bereitschaft bestehender Einzelordinationen sich zu beteiligen, Rolle der mobilen Dienste, etc.

Im „Vereinsteil“ des Meetings gab es – wie immer – ein ausführliches Update aus den Bundesländern, unter anderem mit Rückblick auf die gelungene Veranstaltung unserer Landesgruppe Niederösterreich Interprofessionalität in der Primärversorgung und am Ende noch eine Diskussion zum Thema Beteiligungsmöglichkeiten für Mitglieder, ganz besonders im Zeichen der Multiprofessionalität.

Mehr erfahren: Protokoll 11. Online-Meeting - 21.09.2017 (17 Downloads)

10. Online-Meeting vom 02.08.2017 (abgesagt wegen Sommerpause)

9. Online-Meeting vom 22.06.2017

Dr. Hockl führte uns mit Hilfe seiner Laptop-Webcam live durch das PVZ Enns und ließ uns an den Erkenntnissen der ersten 6 Monate PVZ Enns teilhaben. Im weiteren Verlauf des Meetings verabschiedeten wir uns von Lara Bieler und Sabina Gorski, die als Mitarbeiterinnen des Bundesbüros einen wesentlichen Beitrag zum Aufbau des OEFOP geleistet haben. Wir danken beiden und wünschen Ihnen alles Gute für die nun startende Laufbahn als Ärztinnen. Ein Meilenstein im Aufbau des OEFOP ist der Relaunch der Website, welcher live während des Meetings erfolgte. Die Versorgungskarte, der Mitgliederbereich, die Bibliothek und andere Funktionen der neuen Homepage wurden vorgestellt.

Mehr erfahren: Protokoll 9. Online-Meeting - 22.06.2017 (31 Downloads)

8. Online-Meeting vom 10.05.2017

Aus aktuellem Anlass hat das OEFOP eine offizielle Stellungnahme zum geplanten GRUG (Gesundheitsreformumsetzungsgesetz) erarbeitet. Das GRUG und die Stellungnahme wurden im Meeting präsentiert und diskutiert. Die 3 Hauptpunkte aus Sicht des Forums sind:

1) Multi- und Interprofessionalität: In der vorliegenden Fassung ist die multiprofessionelle Ausrichtung verloren gegangen und durch eine rein medizinische Versorgung ersetzt worden.

2) Verbindliche Umsetzung: Es könnte bei fehlender Einigung auf einen Gesamtvertrag bis Ende 2018 zu einem Stillstand der Entwicklung von Primärversorgungseinheiten kommen.

3) Qualität: Der Begriff „Qualität“ kommt im PVG 2017 nur an einer einzigen Stelle vor. Es wird an keiner Stelle des PVG 2017 erläutert, wie Qualität sichergestellt wird.

Bilder und Berichte zum Symposium „Interprofessionalität in der Primärversorgung“ (April 2017) können auf der Homepage des Instituts für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung (IAMEV, Meduni Graz) nachgelesen werden.

Mehr erfahren: Protokoll 8. Online-Meeting - 10.05.2017 (9 Downloads)

7. Online-Meeting vom 01.03.2017

In einem äußerst lebendigen Vortrag schilderte Wolfgang Hockl live aus dem GHZ Enns den derzeitigen Stand der Umsetzung. Die drei wesentlichen Erkenntnisse:

1.    PVZs funktionieren auch in Österreich
2.    Es ist für alle Berufsgruppen genial und fair dort zu arbeiten und
3.    Es ist ein Segen und eine Verbesserung dort PatientIn zu sein!

Auch der ebenfalls eingewählte Sozialarbeiter aus dem Team, Hermann Eglseder, freut sich über die gute Zusammenarbeit in der alle Berufsgruppen und natürlich der/die PatientIn vom fachlichen Know-How verschiedener ExpertInnen profitieren. Das einfache und gute Zusammenspiel aller im Team erleichtert die Arbeit. Es besteht die Möglichkeit der ganzheitlichen und interdisziplinären Beratung in der Akutsituation. Durch die Arbeit unter „einem Dach“ ist die Hemmschwelle niedriger, andere Berufsgruppen hinzuzuziehen (es erfolgt gleichzeitig eine kontinuierliche Reflexion darüber, ob richtig zugewiesen wurde). Auf die Frage nach der wesentlichen Kompetenz etwa einer DGKP in einer solchen Einrichtung nannte Wolfgang Hockl die „Teamfähigkeit“.

Mehr erfahren: Protokoll 7. Online-Meeting - 01.03.2017 (6 Downloads)

6. Online-Meeting vom 19.01.2017

Die 15a-Vereinbarung(en) war(en) Thema unseres 6. Online-Meetings am 19. Januar 2017. Frau Mag.a Maren Spitzer-Diemath und Dr. Johannes Koinig vom Gesundheitsfonds Steiermark stellten sich der schwierigen Aufgabe einen Vortrag zu den wesentlichen Inhalten und Neuerungen zu halten. Anschließend wurde mit den 23 Teilnehmern/innen diskutiert. Auch diesmal zeigte sich, dass das „Online-Format“ (trotz leichter technischer Schwierigkeiten) ein großartige Möglichkeit ist, um mit der Community in ganz Österreich in Kontakt zu bleiben. 12 Online-Teilnehmer/innen diskutierten mit der Gastgeberrunde an der Med-Uni in Graz über die Auswirkungen des kommenden ÖSG, die Leistungsprofile der künftigen Primärversorgungseinheiten (PVEs), über Netzwerke und den Status der Umsetzung in den Bundesländern. Eine spannende Diskussion entspann sich rund um die Frage, wer denn nun solche PVEs betreiben könnte. Ein genaueres Protokoll der Veranstaltung steht den Mitgliedern des OEFOP zur Verfügung.

Mehr erfahren: Vortrag 6. Online Meeting - 19.01.2017 (13 Downloads)

5. Online-Meeting vom 16.11.2016

Das 5. Online Meeting des Forums am 16.11.2016 stand ganz im Zeichen der Sozialarbeit. Die beiden Sozialarbeiterinnen Elisabeth Korp (Univ.-Klinikum Graz) und Anahita Sharifgerami (SMZ Liebenau Graz) gestalteten einen Vortrag mit dem Thema „Sozialarbeit im Stadteil und im Krankenhaus – Beispiele für extra- und intramurale Hilfen“, inklusive einer interessanten intra-/extramural übergreifenden Fallvignette. In der anschließenden Diskussion der 18 TeilnehmerInnen (11 vor Ort und 7 online) wurden die typischen österreichischen Herausforderungen wie z.B. Unterschiede in den Betreuungsformen zwischen Stadt/Land oder der Finanzierung von Sozialarbeit diskutiert. Bei beiden Vortragenden war deutlich heraus zu hören, dass die interprofessionelle Betreuung und v.a. Besprechung und Planung schwieriger sozialer Fälle sowohl im stationären Bereich, als auch im niedergelassenen Bereich der Schlüssel zum Erfolg ist. Abschließend gab es noch ein paar spannende Informationen der anwesenden niedergelassenen Ärzte zur aktuellen politischen Situation betreffend der Umsetzung der Gesundheitsreform.

Mehr erfahren: Vortrag 5. Online Meeting - 16.11.2016 (7 Downloads)


Weitere Downloads finden unsere Mitglieder im internen Bereich.

This post was written by Stefan Korsatko

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