Orthoptistinnen und Orthoptisten in der Primärversorgung

Beitrag erstellt von orthoptik austria (Berufsverband der Orthoptistinnen und Orthoptisten Österreichs)

Elisabeth Schandl


80% aller Wahrnehmungen erfolgen visuell und ca. 60% der Großhirnrinde sind an der visuellen Verarbeitung beteiligt. Schlechtes Sehen behindert jegliche Therapien, die Lebensqualität der betroffenen Personen ist stark herabgesetzt und die psychosoziale Belastung ist enorm.

  • Orthoptistinnen und Orthoptisten betreuen Menschen aller Altersgruppen mit Sehstörungen, Schielen, Schwachsichtigkeit (Entwicklungsdefizit eines Auges), Augenbewegungsstörungen, Augenzittern und Sehbehinderung im Sinne der Vorsorge, Diagnostik, Therapie (inkl. Rehabilitation) bei diesen klinischen Bildern.
  • Die augenärztliche Untersuchung gibt Aufschluss über den organischen Zustand der Augen, aber nicht immer über die Qualität des Sehvermögens.
  • Besonders bei psychischen oder kognitiven Beeinträchtigungen (z.B. Demenz), sowie nach Hirnschädigungen (z.B. nach Schlaganfall) korreliert der Augenbefund nicht immer mit dem Sehvermögen.

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