Ergotherapie in der Primärversorgung

Beitrag erstellt von Ergotherapie Austria (Bundesverband der Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten Österreichs)

Christina Wagner, BSc


Das Ziel der Ergotherapie ist, Klient*innen zu befähigen, sowohl an Betätigungen bzw. Handlungen teilzunehmen, die sie selbst tun möchten, als auch an sozialen und kulturellen Aktivitäten, die sie tun müssen oder von denen erwartet wird, dass sie sie tun. In der Ergotherapie werden alltägliche Handlungen eingesetzt, um zu erfassen, welche Fähigkeiten oder Fertigkeiten eines Menschen intakt und welche eingeschränkt sind. Im Rahmen der Primärversorgung können Ergotherapeut*innen sowohl direkt in einem Primärversorgungszentrum als auch mobil arbeiten. Sie bieten dabei ein breites Spektrum an ergotherapeutischen Leistungen und Interventionen an.

Beispiele für ergotherapeutische Leistungen in der Primärversorgung sind:

  • Beratung, Unterstützung und Therapie bei chronischen Erkrankungen
  • Angehörigenaufklärung und Angehörigen-schulung
  • Hilfsmittelberatung und -adaptierung, sowie Einschulung in den Umgang mit dem Hilfsmittel
  • Begleitung von Menschen, die sich in neuen Rollen und Situationen zurechtfinden müssen (Übergang vom Arbeitsleben in den Ruhestand, Krisen,…)
  • Wohnraumanalyse sowie Wohnraum-adaptierung zur Anpassung der individuellen Umwelt
  • Präventive Hausbesuche (Sturzprophylaxe, Ambient Assisted Living , …)
  • Tagesstrukturierung / Erarbeitung von Strategien zur Alltagsbewältigung

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